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München - bundesliga.de präsentiert die Stimmen der Trainer zu den Partien vom 12. Spieltag.

FC Bayern - 1. FC Nürnberg 3:0

Trainer Louis van Gaal (Bayern München): In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hatte Nürnberg ein paar Chancen, aber sonst haben wir sehr souverän gespielt. Wir müssen versuchen, vor der Winterpause mindestens 30 Punkte zu holen. Dann sind wir noch immer dran, es kann dann noch viel passieren. Am Ende kann man mit 68 Punkten Meister werden.

Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): Am verdienten Sieg der Bayern gibt es nichts zu zweifeln. Wir sind in der ersten Halbzeit nie in die Zweikämpfe gekommen, haben in keinster Weise die Ordnung halten können und hatten auch keine Aktionen nach vorne. In der zweiten Halbzeit haben wir gut begonnen, aber mit dem 2:0 der Bayern war das Spiel gelaufen. Was meine junge Mannschaft auch noch lernen muss, ist, dass sie nach dem 0:2 nicht aufmacht. Da haben wird den FCB eingeladen.


1899 Hoffenheim - SC Freiburg 0:1

Trainer Ralf Rangnick (1899 Hoffenheim): Es ist natürlich unglaublich, dass wir den Zeitpunkt unserer Gegentore jetzt noch weiter nach hinten verlegen. Da denkt man, man ist im falschen Film. Wir mussten bei Halbzeit mit ein, zwei Toren führen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann nicht mehr so zwingend. Beim Gegentor waren wir fahrlässig.

Trainer Robin Dutt (SC Freiburg): Es war sicherlich etwas ungücklich für Hoffenheim. Aber wir haben zum Schluss richtig zulegen können, deshalb war der Sieg am Ende verdient. Wir sind immer gefährlich gewesen, auch in der ersten Halbzeit hatten wir schon ein, zwei Situationen. In der zweiten Hälfte haben wir noch mal richtig was draufgelegt. Torwart Oliver Baumann hat einen tollen Tag erwischt und die Mannschaft im Spiel gehalten.


1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach 0:4

Trainer Frank Schaefer (1. FC Köln): Für uns ist das eine sehr, sehr bittere Niederlage. In der 1. Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht. Nach dem 0:1 wurde es wirklich bitter. Das Ergebnis ist aber zu hoch ausgefallen.

Trainer Michael Frontzeck (Borussia Mönchengladbach): Köln gegen Gladbach sind immer ganz große Spiele mit viel Emotionen. Für mich als gebürtigen Gladbacher ist das ohne Wenn und Aber etwas Besonderes. Ich bin aber bei aller Rivalität weit davon entfernt, Häme aufkommen zu lassen.


1. FSV Mainz 05 - Hannover 96 0:1

Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): Es war kein gutes Spiel von uns. Ich habe den Eindruck, dass wir sehr verkrampft spielen. Es schaut nicht nach dem aus, was wir bringen können. Wir werden mit 0:1 und Ein-Tor-Niederlagen bestraft. Es fehlt an allen Ecken und Enden etwas, das summiert sich am Ende.

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Wir haben über die gesamten 90 Minuten eine taktisch disziplinierte Leistung gezeigt, was gegen die nach wie vor läuferisch sehr starken Mainzer nicht immer leicht war. Am Ende haben wir mit Geschick und etwas Glück unser Tor verteidigt. Glückwunsch an meine Mannschaft!


SV Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 0:0

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Wir hätten natürlich gerne drei Punkte geholt. Wichtig ist aber, dass wir die richtige Reaktion nach dem Spiel in Stuttgart gesehen haben. Es lief bei weitem noch nicht alles rund, aber wenn wir so weitermachen, werden wir uns auch wieder belohnen. Das war ein ganz guter Start, aber es muss alles noch besser werden. Das wissen wir.

Trainer Michael Skibbe (Eintracht Frankfurt): Ich bin mit dem Punkt sehr zufrieden, den wir hier erkämpft haben. Wir wussten, dass Werder sehr viel in dieses Spiel investieren wird. Leider haben wir nicht an die spielerisch guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen können. Mit der kämpferischen und läuferischen Leistung bin ich aber sehr zufrieden.


VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 2:2

Trainer Steve McClaren (VfL Wolfsburg): Trotzdem muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat heute eine gute Leistung gezeigt.

Trainer Felix Magath (Schalke 04): Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Im 2. Durchgang hat sich meine Mannschaft aber gesteigert und verdient den Punkt geholt.


1. FC Kaiserslautern - VfB Stuttgart 3:3

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Das war ein Wahnsinns-Spiel. Wir haben keine verkehrte 1. Halbzeit gespielt, waren allerdings in zwei Situationen nicht gut im Deckungsverbund. Wir wussten aber, was ein Anschlusstreffer bewirken kann. Eine Riesenkraft ist von den Zuschauern ausgegangen. Danke dafür.

Trainer Jens Keller (VfB Stuttgart): Wir haben viel dazu beigetragen, dass die Zuschauer ihren Spaß hatten. Wir haben 60 Minuten gut gespielt, dann hat jeder ein bisschen weniger gemacht. Nach dem 1:3 gab es dann ein richtiges Betzenberg-Feeling, das ich leider schon selbst öfters erlebt habe. Ein Punkt ist nach einem 3:0 natürlich enttäuschend.


FC St. Pauli - Bayer Leverkusen 0:1

Trainer Holger Stanislawski (FC St. Pauli): Leverkusen hat sich in der 1. Halbzeit in einen Rausch gespielt. Da konnten wir mit dem 0:0 sehr glücklich sein. Nach der Pause haben wir aber viel Druck gemacht und uns einige Möglichkeiten erspielt. Das ist gegen spielstarke Leverkusener nicht selbstverständlich. Insgesamt hatte Bayer den Sieg aber verdient.

Trainer Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen): Wir hätten zur Halbzeit 2:0 oder 3:0 führen müssen, und wussten, dass es dann noch mal schwer wird. St. Pauli hat die Ärmel hochgekrempelt und hätte uns eiskalt erwischen können. Aber meine Mannschaft hat eine Bombenmoral bewiesen und sich den Sieg verdient.


Borussia Dortmund - Hamburger SV 2:0

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Es war super schwer auf dem schweren Boden gegen einen Gegner, der sehr defensiv eingestellt war. Wir sind nicht richtig zum Abschluss gekommen. Nach der Halbzeit hat es deutlich besser funktioniert. Der HSV ist dann aktiver geworden, da hatten wir auch unsere Schwierigkeiten. Aber nach dem 2:0 war es gegessen."

Trainer Armin Veh (Hamburger SV): "Die Dortmunder machen die ganze Saison schon sehr gute Dinge. Sie sind sehr laufstark, haben gutes Tempo und spielen richtig guten Fußball. Sie sind für mich auch Favorit in dieser Saison. Wir haben zu leicht die Bälle verloren und nicht den richtigen Druck auf den Gegner ausgeübt. Insgesamt war das nach vorne zu wenig."