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Die Vergabe der Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2012/13 hat in der Bundesliga für viel Respekt und Anerkennung gesorgt.

"Unter den gegebenen Umständen halte ich die erzielten Ergebnisse der DFL-Geschäftsführung für ausgezeichnet", sagte Karl-Heinz Rummenigge, Mitglied des Vorstandes des Ligaverbandes und Vorstandsvorsitzender des FC Bayern.

Die Liga setzt auch künftig auf bewährte Partner. Die Pay-TV-Rechte wurden an den Abo-Sender Premiere vergeben, der somit weiter "alle Spiele, alle Tore" live überträgt.

Liga setzt auf bewährte Partner

Im Free-TV sicherte sich die ARD die Rechte an den Zusammenfassungen am frühen Samstagabend (18.30 Uhr) und am späten Sonntagabend (21.45 Uhr), während das ZDF weiterhin eine Highlight-Sendung am späten Samstagabend (22 Uhr) ausstrahlen wird.

Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga können in den kommenden vier Spielzeiten mit durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Saison aus der Vermarktung der Medienrechte rechnen. Trotz eines schwierigen Medienmarktes, kartellrechtlicher Vorgaben und einer weltweiten Finanzkrise erhöhen sich die durchschnittlichen Erlöse damit sogar leicht um rund sieben Millionen Euro jährlich.

"Das war kein Selbstläufer"

"Ein guter Tag für die Bundesliga. Es war nicht zu erwarten, dass trotz aller Stolpersteine, die uns in den Weg gelegt wurden, die Erlöse noch einmal gesteigert werden konnten - Gratulation an Christian Seifert, Tom Bender und die gesamte Mannschaft", so Andreas Rettig, Mitglied des Vorstandes des Ligaverbandes und Geschäftsführer des FC Augsburg.

Auch Heribert Bruchhagen, Vorstandsmitglied des Ligaverbandes und Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, verwies auf die besonderen Umstände und fand lobende Worte: "In einer schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es der DFL gelungen, die Erlöse noch einmal zu steigern. Das war kein Selbstläufer und verdient große Anerkennung."

Wenig spürbare Veränderungen

Für die Zuschauer im TV, IPTV und Web-TV wird es mit Beginn der kommenden Saison nur wenige spürbare Veränderungen am Fernseh-Wochenende geben (Einen Überblick finden Sie hier).

"Wir haben uns bewusst für bewährte Medien-Partner entschieden. Auch mit Blick auf die Zuschauer war es uns ein Anliegen, Verlässlichkeit zu demonstrieren", erklärt DFL-Geschäftsführer Tom Bender: "Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Premiere, der ARD, der Deutschen Telekom, dem ZDF und dem DSF."

Liga geht gegen Vorgaben des Kartellamtes vor

Die Arbeit des Ligaverbandes bezüglich der Medienrechte ist damit aber nicht beendet. "Es kann nicht sein, dass wir durch behördliche Maßnahmen bis hin zur Programm-Planung stärker eingeschränkt werden als alle anderen Ligen in Europa. Wir brauchen in dieser Hinsicht eine grundlegende Klärung", sagte Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Rahmen der Pressekonferenz in Frankfurt.

Die Liga wird nun mit allen rechtlichen Möglichkeiten gegen die Vorgaben des Kartellamtes in Bezug auf die Zentralvermarktung vorgehen.