ANZEIGE

Bremen - Für Cheftrainer Thomas Schaaf und seine Mannen gab es am Sonntagmorgen, wenige Stunden nach dem bitteren 2:3 gegen den SC aus Freiburg, einiges aufzuarbeiten und zu besprechen. Spieler und Coach blickten dabei angesichts der schmerzhaften Heimniederlage verständlicherweise etwas missmutig drein.

Doch eine Personalie konnte die Mienen von Schaaf und Co. sichtbar aufhellen: Theodor Gebre Selassie stand erstmals nach seinem Bruch der linken Mittelhand wieder mit den Mitspielern auf dem Übungsplatz und absolvierte ein leichtes Laufprogramm. "Es tut fast gar nicht mehr weh und sieht schon wieder ganz gut aus", sagte er im Anschluss strahlend und zeigte die verletzte Hand. Abgesehen von einem kleinen Pflaster und einer leichten Schwellung weist so gut wie nichts mehr auf den Mittelhandbruch hin.

Am Dienstag, genau sieben Tage nach dem unglücklichen Zusammstoß im Training, will der Tscheche wieder ins Teamtraining zurückkehren. "Morgen gehe ich zu einem Handspezialisten und bekomme meine Manschette. Damit soll ich wieder normal trainieren können", erklärte Gebre Selassie, der davon ausgeht, das die Ausfallzeit damit beendet ist und er der Mannschaft gegen Bayern München bereits wieder zur Verfügung steht, am Sonntag.

Angst, dass die Hand trotz Schutz noch einmal etwas abbekommen könnte, hat der 26-Jährige keine. "Das Ding ist aus Titanium, da wird nichts passieren", gab sich "Theo" überzeugt und lachte. Ein Lachen, das auch die Stimmung der Teamkollegen etwas bessern konnte.