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Mit Yoshito Okubo hat Felix Magath seinen Wunschspieler als Verstärkung für die Rückrunde verpflichtet. Und der Japaner führte sich bei seinem ersten Auftritt mit den "Wölfen" gleich prächtig ein.

Im Testspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 traf der Stürmer zum zwischenzeitlichen 2:2, Endstand 2:3. Vor dem nächsten Testspiel der "Wölfe" gegen die SpVgg Greuther Fürth in Montecastillo spricht bundesliga.de mit Okubo über seinen Einstand beim VfL, seine Ziele und eine Besonderheit.

bundesliga.de: Herr Okubo, gleich in Ihrem ersten Spiel für den VfL Wolfsburg haben Sie getroffen. Besser hätte Ihr Einstand wohl nicht ausfallen können, oder?

Yoshito Okubo: Ja, natürlich. Dass ich getroffen habe, macht mich sehr glücklich. Der Treffer war sehr wichtig für mich, aber es geht noch besser.

bundesliga.de: Woran mangelt es denn noch?

Okubo: Ich bin ja erst seit kurzer Zeit im Training beim VfL. Da fehlt es noch an der Abstimmung mit den Mitspielern. Ich muss jetzt schnell die deutsche Sprache lernen, damit ich mich auf dem Platz besser verständigen kann.

bundesliga.de: Fiel Ihnen die Umstellung in der Vorbereitungsphase schwer? Schließlich ist Trainer Felix Magath dafür bekannt, dass er sehr viel Wert auf körperliche Fitness legt.

Okubo: Oh, ja. Ich bin nach den ersten Tagen sehr müde. So viel habe ich nicht mehr trainiert seit meiner Zeit in der Kumini-Oberschule in Fukuoka. Und das war vor gut zehn Jahren.

bundesliga.de: In Japan erzielten Sie in 178 Spielen 82 Tore. Eine tolle Quote. Was haben Sie sich für die Bundesliga vorgenommen?

Okubo: Die japanische J-League ist nicht mit der Bundesliga zu vergleichen. Was ich dort erreicht habe, zählt jetzt nicht mehr. Ich muss mich jetzt in Wolfsburg aufs Neue beweisen.

bundesliga.de: Sie sorgen in der Bundesliga wohl für ein Novum, denn Sie spielen mit Füßlingen. Warum tragen Sie "Handschuhe" und abgeschnittene Stutzen anstatt der durchgehenden Socken an den Füßen?

Okubo: Diese speziellen Socken geben mir mehr Kraft, weil jede einzelne Zehe für sich frei beweglich ist.

Das Gespräch führte Michael Reis / Übersetzung Koichi Yamamoto