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Bremen - Hürdensprints, Stangen-Slalom, Reifenlaufen. Das ist für Clemens Fritz nun Vergangenheit.

Der Außenverteidiger hat seine individuellen Trainingseinheiten nach muskulären Problemen überstanden. Nun darf er wieder dem Ball hinterherjagen. Am Mittwochmorgen tat er das auch schon. Erstmals machte Fritz wieder das komplette Training mit der Mannschaft mit. Mit ihm standen Cheftrainer Thomas Schaaf abzüglich der sieben Länderspielfahrer 15 Spieler zur Verfügung.

Bei Pizarro "läuft's besser als gedacht"

"Ich freue mich sehr, wieder trainieren zu können", lautete Fritz' erste Reaktion nach der morgendlichen Einheit. Mit der Rückkehr des Werder-Profis rückt auch ein Comeback des Defensivmanns in der Bundesliga beim FC SChalke 04 am Samstag um 15:30 Uhr näher.

Bis es soweit ist will Fritz aber erst einmal den Trainingsrückstand aus den vergangenen Wochen, in denen er fehlte, wettmachen. "Natürlich ist es ungünstig, wenn man durch die Verletzung erst einmal aus dem Rhythmus kommt. Aber ich habe solche Situationen ja schon ab und an mitgemacht", sagte der 29-Jährige und unterstrich: "Nun will ich mir die fehlende Spritzigkeit über das Training wiederholen."

Das Thema Spritzigkeit dürfte für Claudio Pizarro, der seit der vergangenen Woche wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel ausfällt, noch zu früh kommen. Dennoch konnte der Werder-Stürmer nach einer weiteren Reha-Einheit am Mittwochmorgen Positives vermelden. "Es läuft schon besser als gedacht. Den Rest muss man aber erst einmal sehen", sagte der Peruaner, der derzeit schon wieder Trainingseinheiten auf dem Fahrrad absolviert.