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Tiefe Trauer in der Bundesliga und beim SC Freiburg: Präsident Achim Stocker ist im Alter von 74 Jahren gestorben.

Der Vorstandsvorsitzende des SC Freiburg erlag den Folgen eines schweren Herzanfalls, den er letzte Woche erlitten hatte.

Das Präsidium des Sport-Club, alle Angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins und seine Spieler und Spielerinnen sprechen Achim Stockers Frau Hanne und den Kindern Sabine und Christian ihr tief empfundenes Mitgefühl aus.

Achim Stocker führte den SC Freiburg seit 1972 und damit - als dienstältester Präsident im deutschen Profifußball - über 37 Jahre hinweg. In dieser Zeit erwarb er dem Sport-Club und sich selber bundesweit allerhöchste Anerkennung und Respekt.

Zwei UEFA-Pokal-Teilnahmen

Unermüdlich und leidenschaftlich hat er in wirtschaftlich und sportlich schweren Zeiten mit dem SC und für ihn gekämpft; und er hat den Sport-Club als Präsident zu großartigen sportlichen Erfolgen geführt. Dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 1978, schloss sich 1993 der erste Aufstieg in die Bundesliga an. Später folgten zwei UEFA-Cup-Teilnahmen und drei weitere Aufstiege in die Bundesliga - der letzte im vergangenen Frühsommer.

Der SC Freiburg und die Stadt Freiburg haben die großen Verdienste Achim Stockers zum 100jährigen Jubliäum des Vereins 2004 gewürdigt, indem sie die damals gegründete Stiftung zur Nachwuchsförderung in der Freiburger Fußballschule und der gesamten Region "Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule" nannten.

Große Verdienste

Der SC Freiburg verliert mit Achim Stocker einen Vorsitzenden, der bis zuletzt mit großem Sachverstand das Geschehen verfolgte, den Verein mit viel Herz, Menschlichkeit und Umsicht leitete, aber stets auch mit einer vernünftigen Portion Pessimismus. Damit machte er den Club zu dem, was er heute verkörpert: zu einem authentischen Verein, der im deutschen Profifußball den Ruf größter Seriosität und Glaubwürdigkeit genießt.