ANZEIGE

Rain - Wenige Tage vor der Generalprobe auf die Saison 2015/2016 gegen den FC Toulouse (Samstag, 1. August, 15.00 Uhr), testete der FC Augsburg am Mittwochabend kurzfristig beim TSV Rain. Gegen den Regionalligisten setzte sich die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl 3:0 (1:0) durch.

Neben Neuzugang Piotr Trochowski, der zuletzte in zwei Testspielen zwei Tore per Freistoß erzielen konnte, war auch Raul Bobadilla zum ersten Mal nach seiner Rückkehr von der Copa America wieder mit von der Partie. Und Bobadilla war es auch, der nach 12 Minuten die erste Chance für den FCA auf dem Fuß hatte. Seinen abgefälschten Schuss konnte Michael Lutz aber entschärfen, beim Abpraller war der Rain-Torhüter auch gegen Dong-Won Ji auf dem Posten. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte in der Anfangsphase allerdings zuvor den Hausherren, als Sebastian Habermeyer kurz vor dem Abschluss noch von Tim Rieder gestört wurde (6.).

Trochowski fällt, Feulner versenkt

Nachdem die Gastgeber in der Folge zu einer weiteren Kopfballchance durch Tobias Jorsch kamen (20.), war die Mannschaft von Markus Weinzierl um geordnete Verhältnisse bemüht. Sascha Mölders war es schließlich, der den FCA nur zwei Zeigerumdrehungen später nach einem schönen Spielzug in Führung brachte. Die Augsburger dominierten nun die Partie, ohne jedoch allzu große Gefahr auszustrahlen. Gefährlich wurde es allerdings auf der anderen Seite: Rund 17 Meter vor dem Tor legte sich Ex-FCA-U23-Spieler Johannes Müller den Ball zum Freistoß zurecht, den Alexander Manninger sehenswert entschärfen konnte. Ebenfalls im Mittelpunkt stand kurz vor dem Halbzeitpfiff Rain-Schlussmann Michael Lutz, als er den TSV mit einer Parade gegen Sascha Mölders vor einem höheren Rückstand bewahren konnte (45.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FCA den Druck zusehends gegen eine neu formierte Rainer Mannschaft. In der 53. Minute konnte Michael Lutz FCA-Neuzugang Piotr Trochowski nur noch regelwidrig im eigenen Strafraum stoppen, so dass Schiedsrichter Michael Lutz nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Straftoß verwandelte Markus Feulner eiskalt zum 2:0.

Auch der FCA wechselte dann beinahe sein komplettes Personal, lediglich Alexander Manninger blieb auf dem Spielfeld. Und die neue Formation legte gleich den Vorwärtsgang ein: Nach einem Ballgewinn kurz vor dem Strafraum fackelte Alexander Esswein nicht lange und zwang Michael Lutz zu einer erneuten Parade (66.). Auch sechs Minuten später brachte Werner den Ball nicht am Rainer Schlussmann vorbei. In der 77. Minute war aber auch Lutz machtlos: Tobias Werner legte mustergültig auf Halil Altintop ab, der aus elf Metern nur noch zum 3:0 einschieben musste und damit den Schlusspunkt der Partie setzte.