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Kapitän und personifizierte Torgefahr in einem: Kölns Milivoje Novakovic erzielte bereits zehn der insgesamt 17 Saisontreffer der "Geißböcke". Doch von Zurücklehnen keine Spur.

Im Interview mit bundesliga.de kündigt der Slowene weitere Erfolgserlebnisse: "Ich kann noch mehr und bin nie zufrieden."

Außerdem verrät der FC-Stürmer, ob er lieber alleine oder mit einem Angreifer an seiner Seite in der Spitze spielt, die Unterschiede zwischen 2. Bundesliga und Bundesliga und die schwierige Aufgabe gegen den VfL Bochum am Samstag.

bundesliga.de: Herr Novakovic, Sie haben als Aufsteiger nach 16 Spieltagen 19 Punkte und sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Allerdings hat der 1.FC Köln die vergangenen vier Spiele in Folge verloren. Wie beunruhigend ist das?

Milivoje Novakovic: Wir sind Aufsteiger, deswegen ist es nicht beunruhigend. Wir haben insgesamt eine gute Vorrunde gespielt, wollen aber nun mit einem Sieg in Bochum abschließen.

bundesliga.de: Wo sehen Sie die Ursachen für die durchwachsenen Ergebnisse in den vergangenen Wochen?

Novakovic: Es haben nur Kleinigkeiten gefehlt. In allen Spielen waren wir dicht dran, ob gegen Bremen, Hoffenheim, Berlin oder den HSV. Auch wenn das alles keine Gegner auf Augenhöhe waren.

bundesliga.de: Kommt die Winterpause nun gerade recht für den 1.FC Köln?

Novakovic: Ich denke, die Winterpause kommt für alle Mannschaften in der Bundesliga recht. Denn es war eine harte Halbserie und wir alle brauchen Zeit um mal durchschnaufen zu können.

bundesliga.de: Sie persönlich lassen sich von den unglücklichen Ergebnissen nicht anstecken. Sie haben gegen den HSV Ihr zehntes Saisontor erzielt. Wie sehen Sie Ihre persönlichen Leistungen im bisherigen Saisonverlauf?

Novakovic: Es war nicht schlecht, aber ich kann noch mehr und bin nie zufrieden.

bundesliga.de: Manasseh Ishiaku ist wieder gesund. Fällt es Ihnen leichter mit einem Partner im Angriff zu spielen, wie in der vergangenen Saison mit Patrick Helmes?

Novakovic: Nein, ich mache meine Tore so oder so. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft gut funktionieren.

bundesliga.de: Wie haben Sie die Umstellung von 2. Bundesliga auf die Bundesliga so gut hinbekommen?

Novakovic: Die Unterschiede sind gar nicht so groß wie man meint. In der Bundesliga werden die Fehler nur schneller bestraft.

bundesliga.de: Sie sind nach der Erkrankung von Ümit Özat zum Kapitän ernannt worden. Was bedeutet Ihnen die Binde?

Novakovic: Für mich ist es eine große Ehre, Kapitän des 1. FC Köln zu sein. Ich bin stolz darauf und möchte das Vertrauen der Mannschaft und dem Club zurückgeben.

bundesliga.de: Zurück zum Sportlichen: Zum Hinrunden-Abschluss geht es zum VfL Bochum. Auch der VfL ist nicht gut drauf. Wie will der FC in Bochum bestehen?

Novakovic: Ich sehe das anders: Bochum hat eine starke Mannschaft, die gut drauf ist. Sie haben es nur zuletzt, genauso wie wir, nicht in Ergebnisse umsetzen können. Es wird ein Kampf auf Biegen und Brechen. Wir wollen die Punkte holen, um dann entspannt in den Urlaub fahren zu können.

Die Fragen stellte Fatih Demireli