Köln - Alljährlich wird am 27. Januar mit dem Erinnerungstag im deutschen Fußball der Opfer des Nationalsozialismus im Konzentrationslager Auschwitz gedacht. Zum Start der Rückrunde werden Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga am kommenden Wochenende ein Zeichen für Toleranz setzen. Die Aktion "!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball" wird bereits seit 2004 durch die DFL Deutsche Fußball Liga bzw. die Bundesliga-Stiftung unterstützt.

So wird beispielsweise im Vorfeld der Partie 1. FSV Mainz 05 gegen Borussia Dortmund ein Banner mit der Aufschrift "Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt" präsentiert, getragen von Flüchtlingen, die bei einem Mainzer Amateurverein und unterstützt von der Bundesliga-Stiftung kostenloses Fußballtraining erhalten. Vor dem Anpfiff wird zudem ein Text verlesen, der um eine anhaltende Erinnerungskultur in Deutschland wirbt.

Einen Teil davon wird Dr. Reinhard Rauball, DFL- und BVB-Präsident, ein anderer von FSV-Präsident Harald Strutz und Serge Salomon, Enkel von Eugen Salomon, vorgetragen. Eugen Salomon gehörte 1905 zu den Gründern eines Vorgängervereins vom 1. FSV Mainz 05, 1. Mainzer Fußballcub "Hassia" 05, und war zeitweilig auch dessen 1. Vorsitzender. Salomon wurde im November 1942 in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und kurz darauf ermordet.

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