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München - Eintracht Frankfurt ist die Überraschungsmannschaft der laufenden Saison. Als Aufsteiger stellen die Hessen mit 33 Toren nicht nur den drittbesten Angriff der Bundesliga, sondern stehen nach 17 zum Teil spektakulären Begegnungen sogar auf Platz 4. Eng verknüpft ist diese Erfolgsgeschichte nicht zuletzt mit dem Mann an der Seitenlinie.

Nach dem bitteren Abstieg vor zwei Jahren hat Armin Veh die "Adlerträger" erst zum direkten Wiederaufstieg und dann bis zur Winterpause in die Champions-League-Ränge geführt - und ganz nebenbei eine Mannschaft gebastelt, die zuweilen einen begeisternden Fußball spielt.

Veh der Vater des Eintracht-Erfolgs



Für die User von bundesliga.de war die Sache bei der Wahl zum "Trainer der Hinrunde" damit letztlich eindeutig, Veh landete mit 30,99 Prozent der Stimmen und großem Vorsprung auf dem 1. Rang. Zuvor hatten sich mit Sebastian Jung, Sebastian Rode und Alexander Meier schon drei seiner Schützlinge bei den Wahlen zum besten Spieler auf ihren jeweiligen Positionen durchgesetzt. Rode gewann zudem das Voting zum "Shootingstar der Hinrunde".

Die weiteren Plätze auf dem Siegertreppchen hinter dem 51-Jährigen Veh gingen an zwei Meistertrainer, die aktuell noch vor der SGE stehen (Tabelle): Jupp Heynckes vom souveränen Herbstmeister FC Bayern München erhielt 21,81 Prozent und stach damit um Haaresbreite Jürgen Klopp (21,62) aus, der mit Titelverteidiger Borussia Dortmund in diesem Jahr vor allem die "Königsklasse" aufmischt.

Streich vor Bayer-Duo



Vierter wurde Christian Streich (12,99 Prozent), der den SC Freiburg mit vier Siegen in den letzten sieben Spielen des Jahres 2012 sensationell ins vordere Drittel der Tabelle lotste (Ergebnisse des SCF).

Trotz guter Hinrunde kam Bayer Leverkusens Trainergespann Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski derweil immerhin auf 6,36 Prozent. Und weitere 6,22 Prozent der User waren der Meinung, dass der "Trainer der Hinrunde" ein ganz anderer als einer der genannten Chefcoaches gewesen sei.