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Eugendorf - Neuzugang Luc Castaignos von Eintracht Frankfurt droht eine mehrwöchige Pause. Der niederländische Stürmer musste beim 2:1-Testspielsieg gegen den englischen Traditionsverein Leeds United mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden.

“Luc wird morgen wahrscheinlich nach Frankfurt fliegen”, so Armin Veh. Castaignos zog sich die Verletzung am rechten Oberschenkel ohne gegnerische Einwirkung zu und musste in der 22. Minute ausgewechselt werden.

Die Frankfurter begannen mit mächtig Zug im Spiel. Nach den Torchancen von Inui (3.), Aigner (7., 11.) und Castaignos (10.) wussten die Engländer, was heute auf sie zukommen würde. Nach 14 Minuten zappelte dann auch erstmals der Ball im Netz, der Treffer von Aigner wurde aber aus einer klaren Abseitsposition erzielt und damit nicht anerkannt. Während die ersten Chancen der Hessen noch vom italienischen Torhüter Silvestri vereitelt wurden, stellte sich in der 22. Minute das Aluminium gegen den ersten Treffer des Spiels.

Ein herrlicher Schuss von Inui klatschte an die Querlatte. Auf der anderen Seite ließ die erste Tormöglichkeit des englischen Zweitligisten bis zur 27. Minute auf sich warten, doch die saß dann auch direkt: Morison überwand Linder mit einem Schuss zum 1:0 Führungstreffer. Kurze Zeit später hatte Inui mit einer Doppelchance (32., 33.) den Ausgleich auf dem Fuß, doch die deutlich besseren Adlerträger sollten für ihre Mühen nicht belohnt werden - so blieb es beim 0:1 zur Pause.

Flum und Kadlec drehen das Spiel

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel hätte es soweit sein können: Seferovic umspielte den Schlussmann der Engländer, brachte das Spielgerät dann aber nicht mehr im Tor unter. Das hätte das Team von Trainer Rösler fast eiskalt bestraft, doch Lindner parierte gegen Cook stark (54.) und hielt seine Vorderleute somit weiter im Spiel. Nach einer knappen Stunde war es dann endlich so weit. Nach einer Vorlage von Aigner traf Flum vor 1.500 Zuschauern zum mehr als überfälligen 1:1.

In der 73. Minute versuchte sich Djapka am ruhenden Ball, sein Freistoß segelte nur knapp am Tor vorbei. Keine 60 Sekunden später klingelte es doch. Kadlec lenkte im Nachsetzen den Ball von Reinartz zum 2:1 ins Netz. In der Folge geschah nicht mehr viel und so war dies bei sommerlichen 29 Grad  gleichfalls der Endstand.