ANZEIGE

Er ist eigentlich der Mann für die entscheidenden Tore. Doch in der Partie gegen Werder Bremen wollte Bayern Münchens Torjäger Luca Toni einfach kein Treffer gelingen.

Bei der 2:5-Niederlage im eigenen Stadion gegen die Norddeutschen traf nur der Ex-Bremer Tim Borowski zwei Mal für sein neues Team und betrieb bei der ersten Heimniederlage seit 20 Partien und der ersten Pleite unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann lediglich Ergebniskosmetik.

Nach dem frustrierenden Spiel stellte sich der italienische Stürmer als einer von nur wenigen Bayern-Spielern den Fragen der wartenden Journalisten.

Frage: Herr Toni, wie konnte diese 2:5-Niederlage passieren?

Luca Toni: Das ist jetzt, so kurz nach dem Spiel, nur sehr schwer zu erklären. Wir haben wohl einfach einen sehr schlechten Tag erwischt.

Frage: Wie verarbeiten Sie solch ein Spiel?

Toni: Am liebsten würde ich mich jetzt nur noch zuhause aufs Sofa vor den Fernseher legen und abschalten.

Frage: Haben Sie solch eine hohe Niederlage schon mal erlebt?

Toni: Das weiß ich nicht genau. Kann schon sein, dass mir so etwas schon mal passiert ist. Aber darum geht es nicht. Wir müssen dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen, die nächste Aufgabe im Pokal gegen Nürnberg wartet schon am Mittwoch.

Frage: Was bedeutet diese Niederlage für die Entwicklung des FC Bayern?

Toni: Natürlich ist dieses 2:5 ein hässliches Ergebnis, aber wir sind der FC Bayern München und müssen einfach weiterkämpfen. Es kann ausnahmsweise mal passieren, dass man solch einen schlechten Tag erwischt wie wir heute. Man muss nur aufpassen, dass so etwas nicht noch ein Mal passiert.

Frage: Ist Manager Uli Hoeneß nach dem Spiel in die Kabine gekommen? Wenn ja, was hat er Ihnen gesagt?

Toni: Ja, sicher er war da. Das ist auch ganz normal, schließlich ist er nah an der Mannschaft dran. Aber er musste uns heute überhaupt nichts sagen, denn wir wissen selbst, dass wir heute eine schlechte Leistung abgeliefert haben.

Aus der Allianz Arena berichtet Denis Huber