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Nach dem 3:1 beim 1.FC Köln lacht 1899 Hoffenheim wieder von der Tabellenspitze der Bundesliga. Gegen Arminia Bielefeld (ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) gilt: Tabellenführung verteidigen!

Doch erstmals in dieser Saison ist die Personalsituation in Hoffenheim äußerst angespannt. Sejad Salihovic und Luiz Gustavo sind gesperrt, Andreas Ibertsberger, Chinedu Obasi und Carlos Eduardo sind angeschlagen.

"Das wird kein einfaches Spiel werden", sagt Trainer Ralf Rangnick, "Bielefeld hat durch die letzten Spiele viel Selbstvertrauen getankt." Voller Selbstvertrauen präsentiert sich auch sein Stürmer Vedad Ibisevic, der 16 Mal in der laufenden Saison traf.

Personalsorgen auch bei Bielefeld

Damit kommt es am Samstag im ausverkauften Carl-Benz-Stadion zum Duell mit einem anderen Topstürmer der Bundesliga: Artur Wichniarek. Der Pole traf neun Mal, zuletzt beim 2:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen. "Einer der besten Torjäger der Bundesliga", sagt Rangnick.

Sorgen hat Bielefeld trotzdem: Neben Rowen Fernandez, Leonidas Kampantais und Thilo Versick fallen weiterhin Berat Sadik und Markus Bollmann aus. Nicht zur Verfügung steht außerdem der erkrankte Markus Schuler.

Großes Bangen vor dem Duell mit den offensivstarken Hoffenheimern herrscht im DSC-Lager aber nicht. Trainer Michael Frontzeck: "Angst ist fehl' am Platze im Fußball."


Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

Das Champions-League-Aus steckt bei Werder Bremen noch in den Knochen, aber noch viel mehr in den Köpfen. Spätestens zum Anpfiff gegen Eintracht Frankfurt soll das 2:2 bei Anorthosis Famagusta vergessen werden, zumal in der Bundesliga bei Tabellenplatz 9 noch Aufholbedarf besteht.

Dabei müssen die "Grün-Weißen" aber weiter auf Tim Wiese und Petri Pasanen verzichten. Beide verletzten sich am Dienstagabend beim Training vor dem Champions-League-Spiel auf Zypern, fehlten beim Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitagnachmittag und stehen auch gegen Bielefeld noch nicht wieder zur Verfügung.

Auch Boubacar Sanogo wird nicht mit dabei sein. "Boubacar ist heute an den Mandeln operiert worden. Es hat alles gut geklappt, aber er wird dennoch bis zur Winterpause ausfallen", erklärte Trainer Thomas Schaaf.

Funkel sieht keinen Vorteil

Angeschlagenes Werder - ein Vorteil für die Eintracht? "Quatsch", sagt Trainer Friedhelm Funkel. "Das hat gar nichts mit dem Spiel am Samstag zutun." Zumal der Frankfurter Übungsleiter die Werderaner weder in Famagusta noch beim 1:2 in Hamburg so schlecht gesehen habe.

Die Personalsituation bleibt bei der Eintracht aufgrund der zahlreichen Langzeitverletzt angespannt. Ausfallen wird nun auch Kreso Ljubicic, dagegen kehrt Aaron Galindo zurück in den Kader. Der Mexikaner kam zuletzt verspätet aus Mexiko und wurde gegen Hannover 96 nicht eingesetzt.


Bayer Leverkusen - Bayern München

Die Vorschau zu dieser Begegnung finden Sie HIER


Hannover 96 - Karlsruher SC

In der AWD-Arena treffen zwei Clubs aufeinander, die zuletzt keine gute Figur abgegeben haben. Hannover gewann nur eins seiner vergangenen acht Spiele, der Karlsruher SC holte nur einen Punkt in den vergangenen sieben Spielen. "Wir haben noch lange nicht aufgegeben", sagt Edmund Becker.

Der KSC-Trainer lebt den Optimismus vor: "Wir müssen uns in einigen Bereichen dauerhaft verbessern, um auch dauerhaft erfolgreich zu werden. Ich bin absolut überzeugt davon, dass die Mannschaft das Zeug dazu hat." In Hannover werden die Badener erneut ohne den verletzten Maik Franz auskommen müssen. Auch Godfried Aduobe und Massimilian Porcello fallen aus.

Eggimann gegen Ex-Club

In Sachen Ausfälle kommen auch die Hannoveraner nicht zu kurz. Neben den Langzeitverletzten drohen gegen Karlsruhe auch Mikael Forssell (Schulterverletzung) und Jan Schlaudraff (Leistenprobleme) auszufallen. Mit dabei sein wird ein ehemaliger Karlsruher, der seit Beginn der Saison für die "Roten" spielt: Mario Eggimann.

"Die Freundschaft wird jetzt für eine Woche ausgeblendet. Wir sind alle voll auf das Spiel fixiert und machen unser eigenes Ding. Austauschen kann man sich dann nach dem Abpfiff wieder", sagt der Schweizer.


Bor. Mönchengladbach - Energie Cottbus

Vaterfreuden bei den Gladbachern: Uwe Gospodarek ist zum dritten Mal Vater geworden und weilte während der Woche in München. Gegen Energie Cottbus am Samstag wird der Schlussmann aber im Tor stehen. Neben den Langzeitverletzten fallen Sebastian Schachten und Jan-Ingwer Callsen-Bracker aus. Das Duo steht wieder im Training, aber ein Einsatz kommt noch zu früh.

Die Gladbacher setzen gegen Cottbus auf die gute Heimbilanz: Keines der vier Duelle im Borussia-Park wurde verloren. In der Bundesliga hat Energie zudem noch nie gegen Gladbach getroffen. "Mich interessiert nicht die Art, wie wir es machen, sondern das Ergebnis. Und das muss ein Sieg für uns sein", sagt Trainer Hans Meyer.

Cottbus ohne Rivic

Ein Sieg wäre auch ganz im Interesse der Lausitzer: Trainer Bojan Prasnikar und die Mannschaft haben Gladbach ganz genau analysiert. Gladbach spielt jetzt anders als vor dem Trainerwechsel. "Nicht mehr so viel mit Kurzpässen, sondern schneller mit langen Bällen in die Spitze." An das 3:0 im Pokal will Prasnikar deswegen nicht mehr denken.

Nicht mit dabei sein kann Stiven Rivic, der im Abschlusstraining eine Oberschenkelverletzung erlitt. Anstelle des zu Hause gebliebenen Rivic musste nun Mario Cvitanovic kurzerhand die Tasche packen. Er kehrt nach mehrwöchiger Verletzungspause erstmals in den 18-köpfigen Kader zurück. Jiayi Shao wird wegen einer Magen-Darm-Grippe passen.