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Christian Schulz war einer der Garanten für den Sieg gegen den VfB Stuttgart am vergangenem Samstag. "Schulle" kämpfte bis zum Umfallen und hielt seine Abwehr zusammen. Gleich dreimal musste Schulz am Spielfeldrand aufgrund von Blessuren behandelt werden - nun wurden zwei Brüche festgestellt.

Zunächst verletzte sich der Innenverteidiger am Mittelfinger - die Fingerkuppe des linken Mittelfingers war bei einem Sturz umgeknickt - danach bekam er einen Tritt ab und musste das zweite Mal von Mannschaftsarzt Wego Kregehr behandelt werden. Zu allem Überfluss bekam "Schulle" von seinem Gegenspielen Marica auch noch "unbeabsichtigt", so die eigene Einschätzung, dessen Ellenbogen auf die Nase geschlagen.

Gegen Köln als "Maskenmann"?

Nun die Diagnose: Schulz trägt aus dem Spiel zwei Brüche davon. Der linke Mittelfinger und das Nasenbein sind durch. Wann Christian Schulz wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann, ist noch unklar. Ob der Innenverteidiger bereits am Samstag beim 1. FC Köln wieder auf dem Platz stehen kann, ist auch noch nicht sicher.

Eventuell tritt er dann aber auch als "Maskenmann" an. "Ich bin eigentlich kein Freund von Masken, die behindern mich nur", sagt Schulz. "Wir müssen zunächst das Risiko einschätzen - probiert habe ich schon mal eine", so "Schulle" weiter. Er fühle sich gut, die Nase behindere ihn weniger. Mehr zu schaffen mache ihm jedoch sein gebrochener Finger, an dem er nun drei bis vier Wochen eine Schiene tragen muss.