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Frankfurt/Main - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in mündlicher Verhandlung die Sperre für Jermaine Jones vom Bundesligisten FC Schalke 04 wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner von ursprünglich vier Meisterschaftsspielen der Lizenzligen auf drei reduziert.

Damit folgte das dreiköpfige Gremium dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses und änderte das Strafmaß gegenüber dem vorangegangenen Einzelrichter-Urteil vom 12. Dezember 2012.

Traore entlastet Jones



Hans E. Lorenz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Verhandlung leitete, sagte zur Begründung: "Der Stuttgarter Spieler Ibrahima Traore hat als Zeuge ausgesagt, den Angriff von Jermaine Jones gesehen zu haben. Er konnte entsprechend reagieren und hochspringen, wodurch er von Jones allenfalls geringfügig getroffen wurde. Dies gestattet dem Gericht, auf die Mindeststrafe für ein rohes Spiel von zwei Spielen Sperre zu erkennen, die aufgrund der Vorbelastung von Herrn Jones aus der Vorsaison um ein weiteres Spiel zu erhöhen ist."

Jones war in der 73. Minute des Bundesligaspiels beim VfB Stuttgart am 8. Dezember 2012 von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) des Feldes verwiesen worden. Der Spieler hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.