ANZEIGE

Er ist zurück. Im Pokal machte Franck Ribery die ersten Pflichtspielminuten für den FC Bayern 2008/09. Damit kehrt der Franzose auch virtuell in den Offiziellen Bundesliga Manager zurück.

Es war wie ein Brausen, das langsam anschwillt. Schon zur Halbzeit des DFB-Pokalspiels von Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg ging einen Raunen durch das Publikum in der Allianz Arena. Franck Ribery machte sich warm.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Fans immer ungeduldiger, forderten lauter und lauter die Einwechslung des Franzosen. Ribery selbst war ebenfalls ganz hibbelig, konnte sich kaum auf die Taktikanweisungen von Jürgen Klinsmann konzentrieren, als es soweit war.

Freude bei Klinsmann und den OBM-Trainern

Um 21:51 Uhr am Mittwochabend war das Warten dann vorbei. Franck Ribery kehrte nach seinem bei der EURO 2008 erlittenen Riss des Syndesmosebandes für den FC Bayern aufs Spielfeld zurück.

Einer der spektakulärsten Spieler der Bundesliga ist wieder da und neben den Verantwortlichen und Fans des FC Bayern dürfte das auch knapp 13.000 Mitspieler beim Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) gefreut haben. Denn mit der Rückkehr ins Rampenlicht der Bundesliga ist Ribery auch wieder in der virtuellen Fußball-Welt verfügbar.

In allen Kategorien stark

Dort ist der Franzose mit einem OBM-Transferwert von 9,4 Million Euro trotz seiner Verletzung nicht nur einer der wertvollsten Spieler, sondern auch einer der Besten. In den Kategorien Passgenauigkeit (79 von 100 Prozent), Schussgenauigkeit (70 Prozent), Flanke (78 Prozent) und vor allem Schnelligkeit (88 Prozent) macht dem 25-Jährigen kaum ein anderer Spieler etwas vor.

Deshalb dürfte Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann seinen Kollegen der virtuellen Welt aus der Seele gesprochen haben, als er nach dem 2:0-Pokalerfolg meinte: "Er ist sehr wertvoll, hat Esprit und immer eine Idee auf Lager."

Probleme ohne Riberys Flanken

Riberys Wertigkeit in Bayerns Kader deckt sich mit der in der virtuellen Welt. Vergangene Saison war der reale Ribery mit elf Tor-Vorlagen und 93 Torschussvorlagen Bayerns wichtigster Wegbereiter in der Bundesliga.

Auch in punkto Flankenhäufigkeit und -genauigkeit war der Franzose unter den Besten der Bundesliga zu finden. Ohne Ribery sank Bayerns Flankengenauigkeit um sechs Prozent.

Das gewisse Etwas

Doch der Mann mit dem markanten Gesicht bringt auch etwas mit, was man nicht in Zahlen packen kann: das ständige Gefühl, dass etwas Außergewöhnliches passieren kann; die Antritte ohne Ball, bei denen man die Hilflosigkeit des Gegners spüren kann; das unbändige Staunen der Zuschauer, wenn der Ball mal wieder nicht den physikalischen, sondern den Gesetzen Riberys folgt.

Das ist wie ein Brausen, das ständig anschwillt und das werden nicht nur die Zuschauer bei Bayerns Auftritt am Samstag im Bundesligaspiel bei Hannover spüren. Selbst in den Partien der virtuellen OBM-Welt, wo Ribery am Wochenende knapp 13.000 Mal im Einsatz sein und durch die Stadien fegen wird, wird man den besonderen Ribery-Faktor merken.