ANZEIGE

Köln - Noch befinden sich die 18 Clubs intensiv in der Vorbereitung, es geht jedoch in die heiße Phase - der Bundesliga-Start steht vor der Tür! Am 14. August beginnt die 53. Bundesliga-Saison, mit zahlreichen Neuzugängen, welche die 18 Clubs entscheidend verbessern sollen.

Einige Transfers, die den Kader verstärken sollen, haben die Vereine bereits vollzogen. bundesliga.de stellt die entscheidenden Transfers vor und analysiert, wie sie ihren neuen Club besser machen können. Heute: Kevin Kuranyi bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Umbruch in der Offensive

Die Europa-League-Plätze hat die TSG knapp verpasst in der letzten Saison, in der neuen Spielzeit scheint das Ziel also klar. Allerdings haben mit Anthony Modeste und Sven Schipplock gleich zwei Stürmer die TSG verlassen (zum Transferreport). In Bundesliga-Rückkehrer Kevin Kuranyi hat sich die TSG nun die Dienste eines erfahrenen Stürmers gesichert.

So verstärkt Kuranyi die TSG

Kevin Kuranyi kehrt nach fünf Jahren in Russland bei Dinamo Moskau zurück in die Bundesliga. Man darf gespannt sein, wie viele Tore zu seinen bislang 111 Bundesliga-Toren (in 261 Spielen für Stuttgart und Schalke) hinzukommen werden. Ein Vorteil: Er kennt die Bundesliga und kann dem Team sofort helfen.

Der 33-Jährige traf in seiner letzten Bundesliga-Saison 2009/10 18 Mal und lag damit ligaweit auf Platz vier und stellte seinen persönlichen Saisonrekord auf. Somit traf er in der achten Saison in Folge zweistellig, dabei war er immer der beste Torschütze seines Teams. Eine längere derartige Serie schafften in der Bundesliga nur Gerd Müller, Manfred Burgsmüller und Klaus Fischer. Bei der TSG traf in der vergangenen Saison kein Spieler zweistellig.

Kuranyis Spezialität: Kopfballstarker Mittelstürmer

Zudem kann sich Trainer Markus Gisdol auf Kuranyis Kopfballstärke freuen. 43 seiner 111 Bundesliga-Tore erzielte er mit dem Kopf, seine sieben Kopfballtore 2009/10 waren Ligabestwert. Zum Vergleich: 2014/15 traf Hoffenheim insgesamt nur acht Mal mit dem Kopf und dabei kein Spieler mehr als zwei Mal.

Tobias Anding und Helge Winter

Die Top-Transfers der Bundesligisten