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Köln - Noch befinden sich die 18 Clubs intensiv in der Vorbereitung, es geht jedoch in die heiße Phase - der Bundesliga-Start steht vor der Tür! Am 14. August beginnt die 53. Bundesliga-Saison, mit zahlreichen Neuzugängen, welche die 18 Clubs entscheidend verbessern sollen.

Einige Transfers, die den Kader verstärken sollen, haben die Vereine bereits vollzogen. bundesliga.de stellt die entscheidenden Transfers vor und analysiert, wie sie ihren neuen Club besser machen können. Heute: Gonzalo Castro von Borussia Dortmund.

Tapetenwechsel

16 Jahre spielte Gonzalo Castro für Bayer 04 Leverkusen, nun sucht der Mittelfeldmann eine neue sportliche Herausforderung. Das Leverkusener Eigengewächs stand in über 280 Bundesliga-Partien für Bayer auf dem Platz - schoss 25 Tore und bereitete 63 vor. Eine Statistik, die Castros Leistung als Vorbereiter nur unterstreicht und somit auch das Interesse von Borussia Dortmund an dem Spieler erklärt. Nach seiner Zeit bei Bayer 04 sucht Castro nun eine neue sportliche Herausforderung und wechselt zu Borussia Dortmund.

So verstärkt Gonzalo Castro den BVB

Für Borussia Dortmund kann Gonzalo Castro der entscheidende Mann im defensiven Mittelfeld werden. Mit dem Karriereende von Sebastian Kehl enstand auf der Position vor der Abwehr eine Vakanz, die der Spanier nun schließen kann. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Mit Ilkay Gündogan, Shinji Kagawa, Sven Bendner und Julian Weigl gibt es viele talentierte Spieler, die für diese Position ebenfalls in Frage kommen.

In erster Linie kannte man Castro als guten Vorbereiter aus dem Mittelfeld, in der vergangenen Saison spielte er defensiver als gewohnt, meist agierte er als Teil der Doppelsechs. Dennoch war Castro nach Karim Bellarabi bester Vorberiter bei Bayer - sieben Torvorlagen stehen auf seinem Konto. Beim BVB gab kein Spieler in der Saison 2014/15 so viele Torvorlagen.

Castros Spezialität: präzise Pässe in die Spitze

Der BVB wird vor allem von Castros großem Spielverständnis profitieren. Er versteht es unter Druck Pässe mit höchster Präzision an seine Mitspieler zu spielen, so bringt er diese immer wieder in gute Torschuss-Positionen. Auch seine gefährlichen Standards werden das Spiel des BVB unterstützen. Zudem ist der Spanier flexibel im Mittelfeld einsetzbar - eine Eigenschaft, die der neue Trainer Thomas Tuchel schätzt.

Von Judith Rönnau und Tobias Anding

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