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Köln - Noch befinden sich die 18 Clubs intensiv in der Vorbereitung, es geht jedoch in die heiße Phase - der Bundesliga-Start steht vor der Tür! Am 14. August beginnt die 53. Bundesliga-Saison, mit zahlreichen Neuzugängen, welche die 18 Clubs entscheidend verbessern sollen.

Einige Transfers, die den Kader verstärken sollen, haben die Vereine bereits vollzogen. bundesliga.de stellt die entscheidenden Transfers vor und analysiert, wie sie ihren neuen Club besser machen können. Den Anfang macht Franco Di Santo beim FC Schalke 04.

Deshalb brauchte Schalke 04 Verstärkung im Sturm

Der FC Schalke 04 will wieder angreifen! Mit dem neuen Trainer Andre Breitenreiter und einigen namenhaften Neuzugängen (zum Transferreport), wollen die Knappen wieder in die Champions-League. Die Königsblauen wollen in Zukunft ihre Auswärtsbilanz verbessern, nachdem in der vergangenen Saison zehn der 17 Auswärtsspiele verloren gingen. Im Fokus steht zudem, dass das Tore-Konto wieder aufgebessert werden soll.

So verstärkt Franco Di Santo die Königsblauen

Franco Di Santo ist einer der prominentesten Neuzugänge beim FC Schalke 04. Der geborene Argentinier kam vom Liga-Konkurrenten SV Werder Bremen zu den Königsblauen. Ein Mann für die Sturmspitze, der weiß, wo das Tor steht! Di Santo war, obwohl er acht Spiele verletzungsbedingt verpasste, Bremens erfolgreichster Torschütze der letzten Saison und belegte mit 13 Treffern in 26 Einsätzen in der Torschützenliste den sechsten Platz.

In der Saison 2014/15 nutzte er 62 Prozent seiner Großchancen und brauchte im Schnitt nur vier Torschüsse für ein Tor (54 Torschüsse, 13 Tore) – beides exzellente Werte!. "Er ist genau der Spielertyp, den wir für den Angriff gesucht haben", sagt deshalb Manager Horst Heldt.

Di Santos Spezialität: Vielseitig und konterstark

In erster Linie soll Di Santo natürlich auf Torejagd gehen! Er gilt als sehr gefährlich, wenn er Platz hat. Ergeben sich Räume, weiß Di Santo sie clever zu nutzen: Drei der sieben Bremer Kontertore der letzten Saison gingen auf sein Konto. Das sollte den Schalkern gelegen kommen. Die Königsblauen erzielten in der vergangenen Saison insgesamt nur drei Kontertore – ligaweit die wenigsten! Da kommt der argentinische Neuzugang also gerade recht! Zudem ist der 26-Jährige vielseitig im Abschluss, neun Mal traf er mit rechts, je zwei Mal mit dem Kopf und mit links.

Von Tobias Anding und Patrick Eckholt

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