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Stuttgart - Daniel Didavi ist vom Verletzungspech verfolgt. Nachdem er in dieser Saison nach einer langen Serie von Blessuren und Verletzungen einen guten Start hingelegt hat, bremst ihn nun ein Muskelbündelriss erneut aus. Doch der Mittelfeldspieler vom VfB Stuttgart behält den Kopf oben und schaut nach vorne.

Ausgerechnet in einem Testspiel in der Länderspielpause verletzte sich Daniel Didavi erneut. Die Diagnose lautet auf Muskelbündelriss, vier bis sechs Wochen Pause wurden zunächst veranschlagt. "Nach solch einer langen Verletzungspause gehört es leider dazu, dass man auch mal muskuläre Probleme bekommen kann", sagt Didavi im Interview mit vfb.de.

"Der Körper muss sich schließlich erst wieder an die hohe Belastung gewöhnen." Dass dies auch bei Profisportlern so ist, zeigt nicht zuletzt der Fall Holger Badstuber, der sich nach seinem Comeback eine Sehne gerissen hatte.

"Vier bis sechs Wochen sind fast nichts"

Didavi hatte die gesamte Vorbereitung absolviert und war nach nur sieben Bundesliga-Spielen in der letzten Saison auf einem guten Weg. "Die vergangenen Wochen, vor alle, die Spiele in Dortmund und gegen Hannover haben mir ein gutes Gefühl gegeben, und ich habe auch immer mehr meinen Rhythmus gefunden", sagt Didavi. Gegen den BVB erzielte der Mittelfeldspieler sogar zwei Tore.

Trotz des erneuten Rückschlags verliert er seinen Optimismus aber nicht. "Ich bin verärgert, aber trotzdem nicht am Boden zerstört", so Didavi. "Ich war fast zwei Jahre lang verletzt war, und im Vergleich dazu sind vier bis sechs Wochen fast nichts. Ich akzeptiere das jetzt einfach und werde mich mit den Ärzten und Physiotherapeuten abstimmen, um mich baldmöglichst in die Reha zu stürzen."

In den letzten Jahren musste Didavi lernen, mit Verletzungen umzugehen. Seit seinem Bundesliga-Debüt im August 2010 wurde der 24-Jährige von Problemen mit dem Sprunggelenk, eine, Muskelfaserriss, einer Meniskusverletzung, einem Knorpelschaden und einem Knochenödem geplagt. Nur in der Saison 2011/12 stand er mehr als acht Mal auf dem Platz. Seinen Optimismus hat sich Didavi trotz all diesen Schwierigkeiten bewahrt. "Damit muss man professionell umgehen, und das werde ich machen", sagt er bei vfb.de. Jetzt will er "nach vorne schauen, schnellstmöglich wieder fit werden und alles dafür tun, der Mannschaft bald wieder zu helfen."