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Zum dritten Mal hat sich der VfL Bochum 1848 in Lomas de Campoamor auf eine Rückrunde vorbereitet.

Nach zehn harten Trainingstagen zieht Chefcoach Marcel Koller ein positives Fazit und hofft, dass man den Schwung mit in die nächsten Wochen nehmen kann.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf des Trainingslagers?

Marcel Koller: Es hat alles gepasst. Die Plätze waren in einem guten Zustand, und auch das Wetter hat mitgespielt. Die Temperaturen waren nahezu perfekt, so dass wir zehn Tage lang konzentriert arbeiten konnten.

Frage: Haben Sie das umsetzen können, was Sie sich vorgenommen hatten?

Koller: Im Großen und Ganzen ja. Zumal wir eine gute Basis vorgefunden haben. Die Spieler haben in der Weihnachtspause ihre Hausaufgaben gemacht. Darauf konnten wir im Trainingslager aufbauen. So mussten wir nicht mehr so viel im konditionellen Bereich machen. Wir konnten uns verstärkt taktischen Dingen widmen.

Frage: Es fiel auf, dass meist viel Feuer in den Trainingseinheiten war. Woran lag das?

Koller: Das ist richtig. Da war Power und Aggressivität drin. Wie die Jungs in Spanien marschiert sind, hat mir gut gefallen. In jedem Trainingsspiel war bei allen immer der Wille erkennbar, als Sieger vom Platz zu gehen. Das hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass der Konkurrenzkampf größer geworden ist. Aktuell haben wir keine ernsthaften Verletzungen.

Frage: Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Spieler verstanden haben, was in den nächsten 17 Bundesligapartien auf dem Spiel steht?

Koller: Das wäre gut. Man hat schon das Gefühl, dass unsere Botschaft bei den Spielern angekommen ist. Jeder ist gewillt, den Kampf anzunehmen, damit wir in der 1. Liga bleiben.

Frage: Zum Abschluss ein paar Worte zu unserem Neuzugang. Ist Diego Klimowicz in der Mannschaft angekommen?

Koller: Durch seine Art auf und neben dem Platz hilft er der Mannschaft weiter. Wie wertvoll er für uns werden kann, hat er im Trainingslager bereits gezeigt. Er besitzt viel Präsenz, ist kopfballstark, geht aber auch dem Ball gut entgegen und kann ihn halten. Darüber hinaus profitieren auch seine Sturmkollegen von ihm. Die gegnerischen Abwehrreihen werden ihn besonders im Auge behalten. Das könnte für die anderen die Sache vereinfachen.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des VfL Bochum.