Köln - Bei Borussia Dortmund ist Julian Weigl schon nicht mehr wegzudenken. Kein Spieler wurde von Coach Thomas Tuchel in dieser Saison so viel eingesetzt wie der junge Mittelfeldstratege. Doch das ist dem Youngster noch nicht genug. Weigl will sich stetig verbessern, seine wenigen Schwächen ausmerzen und genauso erfolgreich werden, wie sein großes Vorbild Xabi Alonso.

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Dass die Vergleiche mit dem Weltstar des FC Bayern München immer wieder kommen, daran hat sich Weigl schon lange gewöhnt. Natürlich. Schließlich spielt der 21-Jährige auf der gleichen Position wie der spanische Welt- und Europameister im defensiven Mittelfeld. Und wie Alonso ist auch Weigl ein Meister des Ballbesitzes und -verteilens. Kein anderer Spieler beim BVB hat das Leder so häufig am Fuß wie er, keiner spielt so viele Pässe - und das auch noch mit der Präzision eines schweizer Uhrwerks. Fehlpässe gibt es bei Weigl kaum - ähnlich wie bei Alonso.

Der ist bis heute eines seiner Vorbilder. "Er ist von der Spielart und der Position her ähnlich wie ich", erklärt Weigl. In einem Punkt ist der Dortmunder aber schon jetzt besser als der Altmeister aus München. Weigl hält den Rekord für die meisten Ballbesitzphasen in einem Spiel - stibitzt von Alonso. In einem Punkt hängt der deutsche Jung-Nationalspieler seinem 35-jährigen Idol aber noch deutlich nach: Titeln. Bei dem gebürtigen Bayern stehen bisher noch keine Trophäen im Schrank - Alonso hingegen hat alles gewonnen, was es im Weltfußball zu gewinnen gibt, darunter die Welt- und Europameisterschaft, zweimal die Champions League und drei nationale Meistertitel in Spanien und Deutschland. Aber Weigl hat dafür ja auch noch ein wenig Zeit, schließlich steht er erst am Anfang seiner Karriere.