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Frankfurt/Main - Erstmals in der Geschichte des Profifußballs besuchten durchschnittlich mehr als 42.000 (42.101) Zuschauer die Spiele der Bundesliga (Vorjahr 41.905).

Insgesamt verfolgten 12,88 Millionen Besucher (Vorjahr 12,79 Mio.) die 306 Partien der höchsten deutschen Spielklasse und damit 0,7 Prozent mehr als in der Vorsaison. Der Anteil an verkauften Dauerkarten stieg von 58 auf 60 Prozent. Der durchschnittliche Ticketpreis lag bei 22,75 Euro und war damit im Vergleich zu den anderen Top-Ligen in Europa, wie schon in den vergangenen Jahren, am günstigsten.

Seifert: "Die Bundesliga boomt zweifelsohne"

"Zum neunten Mal in den vergangenen zehn Jahren kamen mehr Fans in die Stadien - die Bundesliga boomt zweifelsohne und ist einmal mehr die zuschauerstärkste Fußballliga weltweit. Das zeigt sich auch daran, dass die Stadien mit einer durchschnittlichen Auslastung von fast 94 Prozent nahezu ausverkauft sind. Ein spannender Wettbewerb mit attraktiven Spielen, familienfreundliche Eintrittspreise und die modernen Stadien sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren", sagt Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.

Zu den 306 Spielen der 2. Bundesliga kamen insgesamt 4,45 Millionen Zuschauer (Vorjahr 4,58 Mio.). Das entspricht einem Schnitt von 14.539 Besuchern pro Spiel und damit einem leichten Rückgang von 438 Besuchern pro Spiel. Der durchschnittliche Kartenpreis sank von 13,77 Euro auf 13,01 Euro. Die Stadionauslastung lag bei knapp 50 Prozent.

Insgesamt verzeichnete der deutsche Profifußball ein Zuschaueraufkommen von 17,33 Millionen Besuchern und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahres (17,37 Mio.).