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Freiburgs Mittelfeldspieler Eke Uzoma wurde am Samstag, den 24. Oktober 2009, in der Partie beim 1. FSV Mainz 05 in der 88. Minute beim Stand von 0:3 aus Sicht der Breisgauer für Julian Schuster eingewechselt.

Am Spielstand änderte der Wechsel nichts mehr, doch sorgte er für einen neuen Eintrag in die Geschichtsbücher: Durch sein Bundesliga-Debüt wurde der Nigerianer zum 5.000. Spieler der Bundesliga-Historie.

Kein Glück für Nr. 4000

Uzoma ist seit seinem ersten Spiel in der 2. Bundesliga am 3. September 2007 gegen 1899 Hoffenheim (3:2 für Freiburg) mit 18 Jahren und 23 Tagen bereits der jüngste Profispieler aller Zeiten beim SCF. Seither bestritt der Mittelfeldmann 50 Zweitliga-Spiele (zwei Tore) für Freiburg. Zu Saisonbeginn fiel der Afrikaner wegen einer Operation am Hüftbeuger mehrere Wochen aus.

Der 4.000. Spieler in der Bundesliga war Nürnbergs Andreas Wolf. Der Innenverteidiger debütierte am 23. März 2002. Im Spiel bei der Berliner Hertha stand der in der Sowjetunion geborene Wolf in der Startelf.

Doch auch schon Bundesliga-Spieler Nr. 4.000 verlor sein Debüt: 0:2 stand es am Ende durch einen "Doppelpack" des Brasilianers Alex Alves. Wolf verschuldete in der 40. Spielminute auch noch einen Handelfmeter, den Marcelinho jedoch am Tor vorbeischoss.

Es darf weiter gefeiert werden

Ob der 6.000. Bundesliga-Spieler in seinem Debüt ähnlich negative Erlebnisse haben wird? Wenn der Trend anhält, wird es jedenfalls keine sieben Jahre mehr dauern, bis man es weiß: Die Zeitspanne, in der 1.000 neue Bundesliga-Akteure zum Einsatz kommen, hat sich seit 1983 kontinuierlich verringert.

Nach dem 5.000. Bundesliga-Profi können in dieser Spielzeit noch weitere Jubiläen gefeiert werden. Auch das 44.000 Bundesliga-Tor wird vermutlich noch in dieser Saison fallen: Nach dem 10. Spieltag der Spielzeit 2009/10 steht der Zähler bei 43.544. Wenn die Torschützen so weiter machen, könnte es schon zu Beginn der Rückrunde so weit sein. In den ersten 90 Partien der Saison wurden im Schnitt 2,71 Treffer pro Spiel erzielt.

Pizarro auf Rekordkurs

Auch Werders Claudio Pizarro könnte noch in dieser Saison Historisches gelingen: Dem Stürmer fehlen noch elf Treffer, um an Giovane Elber als erfolgreichstem ausländischen Torschützen vorbeizuziehen. Derzeit hat der Peruaner 123 Treffer auf dem Konto, der Brasilianer brachte es in seiner aktiven Zeit auf 133 Tore.

Pizarro könnte durch viele Tore auch seinem Club zu einem besonderen Moment verhelfen: Die "Grün-Weißen" stehen kurz davor, ihre Tordifferenz in der Ewigen Tabelle auf +500 auszubauen. Aktuell steht Werder bei +495 Toren. So oder so ist es die zweitbeste Torbilanz aller Clubs. Nur die Bayern haben eine noch um fast 1.000 Tore bessere Tordifferenz: Sie stehen derzeit bei +1.440.

Schalke will die 2.000

Rekordmeister Bayern München steht direkt vor dem 3.200. Bundesliga-Tor der Vereinsgeschichte. Schon am Samstag in Stuttgart könnte gejubelt werden. Denn es fehlt nur noch ein Treffer. Der FC Schalke 04 könnte hingegen noch in dieser Spielzeit die Marke von 2.000 Punkten knacken - noch 30 Zähler fehlen dazu.

In der aktuellen Saison kamen 391 verschiedene Spieler zum Einsatz - die Vierhunderter-Marke ist da nicht mehr fern. Letzte Saison waren es 479 Akteure.