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Köln - Was sagen die Protagonisten zu den Begegnungen des Wochenendes? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 25. Spieltags zusammengestellt.

Borussia M'gladbach - Hannover 96

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Während Hannover tief in seiner eigenen Hälfte stand, haben wir das Spiel kontrolliert. Wir haben diszipliniert, intelligent und mit viel Tempo gespielt, so dass wir sehr viel Ballbesitz hatten und gleichzeitig auch nicht in Konter gelaufen sind. Einzig die Effizienz hat uns gefehlt. Beim 1:0 hat Patrick Herrmann aber ein sehr gutes Timing bewiesen und ist im richtigen Moment in den Strafraum gelaufen. Es war hoch verdient, dass wir zu diesem Zeitpunkt in Führung gegangen sind. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht, doch in der Offensive müssen wir einfach noch konsequenter werden. Wir hatten insgesamt sieben oder acht gute Möglichkeiten, die wir besser nutzen müssen."

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Der Erfolg für Borussia ist absolut verdient. 25 gute Minuten reichen nicht, um in der Bundesliga Punkte mitzunehmen. Wir hatten in der ersten Hälfte große Probleme, den Ball zu gewinnen und hatten Glück, dass wir nicht früher in Rückstand geraten sind. Nach dem Seitenwechsel waren wir besser im Spiel und hatten ein, zwei gute Chancen. Leider haben wir es nicht geschafft, zum Ausgleich zu kommen."

VfL Wolfsburg - SC Freiburg

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Es war ein verdienter Sieg. Wir haben die ersten 20 bis 25 Minuten sehr druckvoll gespielt. Mit dem 2:0 war das Spiel entschieden. Wir wollten mit den drei Punkten auch ein Zeichen an die Konkurrenten setzen. Wir wollen in die Champions League, da dürfen wir kein Spiel herschenken."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es war am Anfang schwierig. Das haben wir nicht gut gemacht. Und leider sind wir dann wieder durch einen indviduellen Fehler in Rückstand geraten. Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Wir haben das Spiel lange offen gehalten. Die Mannschaft hat gekämpft, aber die letzten drei bis vier Prozent haben gefehlt."

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Borussia Dortmund - 1. FC Köln

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Gegen Köln ist es sehr schwer. Wir haben zwar immer mehr Druck entwickelt, aber die hellen Momente waren nicht dabei. Köln hatte die größeren Möglichkeiten aus den Kontern heraus. Wir hätten es besser regeln müssen."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir haben in der ersten Halbzeit einige Chancen ungenutzt gelassen. Wir sind aber zufrieden. Wenn man die Möglichkeiten liegen lässt, ist es normal so, dass man so ein Spiel noch verliert. Um einen Dreier mitzunehmen, hätten wir einige Situationen besser lösen müssen."

Hertha BSC - FC Schalke 04

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Schalke hat in der ersten Halbzeit das Spiel dominiert, wir haben aber in der zweiten Hälfte auch offensiv Aggressivität gezeigt. Vielleicht waren wir am Ende ein bisschen zu naiv, vielleicht ein bisschen zu nett. Aber wir nehmen das Positive aus dem Spiel mit."

Roberto Di Matteo (Trainer Schalke 04): "Das Spiel am Dienstag hat uns viel Kraft gekostet, aber die Reaktion meiner Mannschaft hat mir gut gefallen. Nach dem Spielverlauf bin ich zufrieden mit dem Punkt."

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SV Werder Bremen - FC Bayern München

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Wir haben alles versucht und phasenweise auch mit Mut nach vorne gespielt. Insgesamt haben wir es nicht schlecht gemacht, zumindest besser als beim 0:6 in der Hinrunde. Da wir immerhin schon 33 Punkte haben, war das Ergebnis für uns nicht so ganz wichtig."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Die Mannschaft hat stets die volle Konzentration gewahrt und es sehr, sehr gut gemacht. Es war nicht leicht nach dem Spiel gegen Donezk, sich wieder auf einen anderen Gegner einzustellen. Heute war so ein Tag, wo ich stolz war, Trainer dieser Mannschaft zu sein."

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Eintracht Frankfurt - SC Paderborn

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Natürlich war es auch wichtig, zu Null zu spielen. Wir waren nicht nur in den Aktionen sehr konzentriert. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung."

André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Wir haben gespielt wie ein Absteiger, da braucht man nichts schönreden. Wir waren nicht in der Lage, uns zu wehren. Wenn wir so weiterspielen, werden wir keine Chance haben. Das Gute ist, dass es immer weiter geht."

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FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Mainz hat es uns sehr schwer gemacht. Sie standen tief, waren gut organisiert, wir hatten Schwierigkeiten, das Spiel zu machen. Nach dem 0:1 wurde es für uns nochmal schwieriger, der Gegner hat seine Räume noch mehr geschlossen. Wenn du wenig Chancen hast, musst du effektiv sein, aber die Chancen haben wir liegen lassen. So ist es, es war uns klar, dass wir nicht jedes Heimspiel gewinnen, dass solche Niederlagen dazugehören. Wir sind nicht erfreut, aber wir machen weiter."

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Es ist heute so gekommen, wie wir uns das ausgemalt hatten. Wir wollten eine gute Pressingzone schaffen und dann unsere Umschaltaktionen starten. In der Viertelstunde vor der Pause haben wir ein bisschen Harakiri gespielt, da ist alles verloren gegangen. Danach haben das Spiel dann ein bisschen bremsen und stabilisieren können, Augsburg hat lange Bälle und in die Breite gespielt. Nach dem zweiten Tor war der Deckel dann drauf, aber vorher war es eine lange Leidenszeit. 29 Punkte, das ist noch zu wenig, wenn ich sehe, welche Hausnummern da noch kommen."

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Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart

Roger Schmidt (Trainer Bayer 04 Leverkusen):"Wir haben zu Beginn der Partie die Ruhe bewahrt. Zunächst hatten wir einige leichte Ballverluste, da Stuttgar gut aufgetreten ist. Dann hat man gesehen, dass wir in der Lage sind, mit der ersten Gelegenheit in Führung zu gehen. Danach haben wir uns den Sieg auch verdient. In der Pause haben wir besprochen, dass es wichtig ist, schnell auf das 3:0 zu spielen. Das hat meine Mannschaft super gemacht."

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart):"Wir müssen dieses Ergebnis akzeptieren. Bis zur 30. Minute habe ich einen der besten Auftritte meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen. Dann machen wir aber innerhalb weniger Minuten zu viele Fehler, mit denen wir den Gegner aufbauen. Zudem ist Leverkusen ein Gegner, der diese Missgeschicke ausnutzt. So verlieren wir das Spiel innerhalb von fünf Minuten. Nach der Rückkehr nach Stuttgart arbeiten wir sofort wieder für unser nächstes Spiel."

TSG Hoffenheim - Hamburger SV

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir haben ein gutes Spiel von unserer Seite gesehen. Wir sind sehr gut reingekommen. Nach dem Elfmeter und der Roten Karte war es eine schwierige Situation gegen einen Mann weniger, das ist dann eine psychologische Sache. Da war es sehr wichtig, dass wir die Spielkontrolle hatten."

Joe Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "In den ersten 15 Minuten haben wir viel Druck bekommen, aber wenig zugelassen. Der Elfmeter hat uns aus dem Konzept gebracht. Dennoch konnten wir das Spiel bis zur 80. Minute defensiv kontrollieren und ein paar Nadelstiche nach vorne setzen."

SV Werder Bremen - FC Bayern München

Borussia Dortmund - 1. FC Köln

VfL Wolfsburg - SC Freiburg