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Fünf Plätze in der Elf des 32. Spieltags werden von Profis aus Mönchengladbach und Dortmund eingenommen. Dioe Leistung des BVB beim 3:2 in Nürnberg und die der "Fohlen" beim 1:1 gegen den FC Bayern München wurden von den bundesliga.de-Usern honoriert.

Doch auch das punktgleiche Spitzenduo aus München und Gelsenkirchen ist in der Top-Elf vertreten. Auch hier liegen die Titel-Kontrahenten gleichauf: Arjen Robben und Torvorbereiter Philipp Lahm vertreten die Bayern, Torhüter Manuel Neuer und Torschütze Heiko Westermann die Schalker.

Die von den bundesliga.de-Usern gewählte Elf im Überblick:

Tor

Manuel Neuer (FC Schalke 04):

Der Nationalspieler parierte beim Schalker-Sieg in Berlin alle fünf Schüsse auf sein Tor und hielt den Kasten damit wieder einmal sauber. Gegen Berlins Theofanis Gekas bewahrte er "Königsblau" in Weltklassemanier vor einem Rückstand - und ermöglichte so erst den späten Sieg.

Abwehr

Philipp Lahm (FC Bayern München):

In der Defensive gewann Lahm in Mönchengladbach zwar nur 33 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball. Dafür betätigte sich der Ersatzkapitän viel in der Offensive, schlug insgesamt sieben Flanken. Eine davon landete auf dem Kopf von Miroslav Klose und von da zum 1:1 im Tor.

Heiko Westermann (FC Schalke 04):

Zwei Drittel seiner Zweikämpfe gewann Westermann, doch seine wichtigste Aktion hatte er in der Offensive. Kurz vor Schluss staubte er gedankenschnell zum 1:0 ab und bringt die Schalker damit wieder auf Augenhöhe mit dem FC Bayern.

Dante (Borussia Mönchengladbach):

Der Lockenkopf war der Turm in der Gladbacher Schlacht um Punkte gegen Rekordmeister. Dante gewann überragende 83 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball und durfte mit der Borussia zumindest einen Zähler bejubeln.

Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund):

Nach seiner Gelb-Sperre kehrte Schmelzer in Nürnberg wieder zurück in der Dortmunder Startelf. Er ackerte auf links wieder einmal viel nach vorne, schlug zwei Flanken. Die Europa League ist für den BVB so gut wie sicher, vielleicht wird es ja noch mehr.

Mittelfeld

Arjen Robben (FC Bayern München):

Ausnahmsweis ohne Tor sorgte Robben in Gladbachs Defensive trotzdem immer für erhöhte Alarmbereitschaft. Er gewann 71 Prozent seiner Zweikämpfe, schlug fünf Flanken und brachte 87 Prozent seiner Pässe an den Mann. Das nächste Tor kommt vielleicht schon in Lyon.

Torsten Frings (Werder Bremen):

Der Kapitän ist da, wenn er gebraucht wird. Frings betätigte sich als Antreiber im Mittelfeld und gewann 55 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball. Noch wichtiger: Als es darauf ankommt, ist Frings nervenstark, versenkt in der Nachspielzeit den Handelfmeter, der Werder vorerst Platz 3 sichert.

Nuri Sahin (Borussia Dortmund):

Spielte in Nürnberg nach seinem Nasenbeinbruch mit Gesichtsmaske, hatte aber trotzdem den vollen Durchblick und brachte 78 Prozent seiner Pässe an den Mann. Die ersten beiden Tore von Lucas Barrios bereitete er direkt vor, das dritte folgte auf einen Abpraller nach Sahins Torschuss.

Marco Reus (Borussia Mönchengladbach):

Passsicher (87 Prozent angekommene Zuspiele) und torgefährlich, das ist Marco Reus auch gegen die Bayern wieder gewesen. Der Senkrechtstarter der "Fohlen" in dieser Spielzeit markierte gegen den Rekordmeister schon sein achtes Saisontor.

Sturm

Lucas Barrios (Borussia Dortmund):

Fast im Alleingang hält der "Panther" die Dortmunder Champions-League-Träume am Leben. Drei Mal schlägt der ehemalige Welttorjäger in Nürnberg zu, erhöht sein Konto auf 18 Saisontore. Vor allem seine Kaltschnäuzigkeit beeindruckt, vier Torschüsse gab Barrios gegen den "Club" ab, drei waren drin.

Stefan Kießling (Bayer 04 Leverkusen):

Die Trefferquote war auch bei Stefan Kießling gegen Hannover 96 wieder blendend. Zwei der drei Kießling-Torschüsse waren drin. Mit 21 Saisontreffern übernimmt der Nationalspieler wieder die Führung in der Torschützenliste und beendet Bayers Leidenszeit von fünf Spielen ohne Sieg.