Köln - Wer wird der nächste Bundesliga Rookie by TAG Heuer? Nabil Bentaleb und Ousmane Dembélé konnten den Titel bereits gewinnen und sich damit eine Nominierung für die Wahl zum Bundesliga Rookie der Saison sichern. Im März überzeugten Dayot Upamecano, Riechedly Bazoer und Jean-Philippe Gbamin und treten nun an. Wer setzt sich durch?

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Dayot Upamecano (RB Leipzig)

Upamecano spielte im März 22 Minuten gegen Wolfsburg und über die komplette Spielzeit in Bremen. Dabei deutete der 18 Jahre alte Innenverteidiger sein Können an: Bei der Niederlage beim SV Werder, als er erstmals über 90 Minuten zum Einsatz kam, war er bester Leipziger. Der Franzose spielte rechts in der Dreier- bzw. halbrechts in der Fünferkette und bestritt bei RB die meisten Zweikämpfe, wovon er 58 Prozent gewann (15 von 26), gerade in der Luft behauptete sich der Winterneuzugang (67 Prozent gewonnene Kopfballduelle). Upamecano beging in der Partie gegen die Hanseaten nur ein Foul, insgesamt sind es drei in 174 Bundesliga-Minuten. In den 112 Minuten im März fing der Yougster gute 30 gegnerische Zuspiele ab.

Riechedly Bazoer (VfL Wolfsburg)

Bazoer verlor im März kein einziges Bundesliga-Spiel, stand dreimal in drei Duellen in der ersten Elf; zweimal gewannen seine Wolfsburger, außerdem gab es ein Remis. Seitdem Neu-Trainer Andries Jonker beim VfL im Amt ist, gehört der sechsmalige Nationalspieler der Niederlande zum Stammpersonal. Der 20-Jährige legte in Mainz und Leipzig sowie gegen Darmstadt im Schnitt gute 11,1 Kilometer pro 90 Minuten zurück. Er gab selbst fünf Torschüsse ab und damit fast so viele wie Top-Stürmer Mario Gomez (sechs). Bazoer ist ein eher defensiv ausgerichteter zentraler Mittelfeldspieler, der gerne aus der Tiefe mit nach vorne stößt. Er selbst bezeichnet sich als Box-to-Box-Spieler und vergleicht sich vom Spielertyp her selbstbewusst mit Yaya Touré.

Jean-Philippe Gbamin (1. FSV Mainz 05)

Mit Gbamin auf dem Platz gab es für Mainz in 124 Minuten im März nur ein Gegentor, ohne ihn in 146 Minuten gleich drei. Gegen Schalke spielte der 21-Jährige durch, gegen Wolfsburg und Darmstadt wurde er eingewechselt. Gegen Königsblau überzeugte der defensive Mittelfeldspieler unter anderem durch seine Laufstärke: Er lief 11,2 Kilometer, nur ein Rheinhesse war mehr unterwegs. Auch Gbamins 27 Sprints toppten nur zwei 05er. Absolut gesehen gewann der Franzose zudem die meisten Zweikämpfe seines Teams (14 von 28).

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Als Rookie zählt ein Spieler zu den großen Bundesliga-Hoffnungen von morgen. Um Rookie des Monats oder sogar der Saison zu werden, darf ein Spieler zu Saisonbeginn höchstens 21 Jahre alt sein und vor der laufenden Saison noch keinen Einsatz in der Bundesliga absolviert haben.

Um die Wahl so objektiv wie möglich zu machen, werden die Leistungen aller Rookie-Kandidaten basierend auf offiziellen Spieldaten miteinander verglichen. Die drei besten Spieler aus drei unterschiedlichen Clubs des jeweiligen Zeitraums werden nominiert und hier vorgestellt. Wer gewinnt, liegt allein in der Hand der Fans!

Diese Saison hattet Ihr bei der ersten Wahl im Februar die Möglichkeit, den Rookie der kompletten Hinrunde 2016/17 zu bestimmen. In den Folgemonaten werden jeweils drei Talente zur Wahl des Rookie des Monats nominiert. Am Ende der Saison findet dann unter den vier Monatssiegern und dem Hinrundengewinner die spannende Wahl zum Rookie der Saison statt.

Die Votings für den jeweils vergangenen Monat beginnen immer im ersten Drittel des Folgemonats an einem Dienstag. Dann habt Ihr genau eine Woche lang Zeit, um für euren Lieblingsspieler abzustimmen.

Ein Spieler, der bereits einmal zum Rookie gewählt wurde, kann nicht ein zweites Mal zur Wahl stehen – das gilt natürlich nicht für alle Nominierten, die keinen Monatssieg errungen haben.