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Nicht nur Taktik- und Konditionseinheiten stehen für die Werkself in den nächsten Tagen auf dem Trainingsplan. Auch Lockerungsübungen für die Zunge und Stützatmung für eine starke Stimme sind ab sofort täglicher Begleiter der Spieler von Bayer 04.

Grund: Der Bundesligist produziert ein Kinder-Hörspiel, bei dem die Kicker eine elementare Rolle spielen und wie auf dem Rasen eine gute Figur machen sollen.

Gesucht: lockere Zunge und starke Stimme

Die Geschichte des Kinder-Krimi-Hörspiels ist noch geheim. Die Besetzung der beiden Hauptrollen noch offen. Fest steht aber, dass ein Mädchen und ein Junge zwischen acht und 14 Jahren gesucht werden.

Die beiden gehen auf Jagd nach geheimnisvollen Menschen rund um den Fußball und die BayArena. Und um diese Zwei zu finden, hat Bayer Leverkusen ein großes Casting veranstaltet .

Kindgerechter Krimi

"Die Idee, ein Hörspiel mit einem Bundesliga-Verein aufzunehmen, ist nicht neu. So etwas Ähnliches wurde schon für die Knappenkids bei Schalke und für die Bobbi Bolzer Bande in Bochum produziert. Aber neu ist, dass für die Kinderrollen ein Casting durchgeführt wird", sagt Marc Jansen, der das Hörspiel-Projekt für Bayers Kids-Club "Löwenclub" betreut.

Produziert wird der kindgerechte Krimi in Zusammenarbeit mit der Kölner Agentur des Sportmoderators Ulli Potofski, der auch eine Sprecherrolle übernehmen wird. Im Laufe des Oktobers soll das Hörspiel entstehen.

Stefan Kießling macht mit

Für den 1. Oktober hatte die Werkself unter dem Motto "Bayer 04 braucht Deine Stimme" alle acht bis 14-jährigen Bayer 04-Anhänger, die Spaß am Lesen und Zuhören haben, in die Stadtbibliothek Leverkusen eingeladen.

Hier fanden erste Text- und Leseproben statt, um zu erfahren, wie es um Stimme und Aussprache der potentiellen Sprecher steht. Eine prominente Jury entscheidet, wer mit den Bayer 04-Profis gemeinsam ins Aufnahme-Studio geht.

Nationalspieler Stefan Kießling hat seine Textproben schon hinter sich und ist bei den Aufnahmen im Studio Ende Oktober dabei. "Ich freue mich schon darauf, ein neues Spielfeld zu betreten", so der Leverkusener Stürmer und junge Vater. "Mal sehen, wie es so läuft am Mikro statt mit Ball."