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München - Drei Mal Profis gegen Regionalliga - und die Sensationen blieben am ersten Tag der ersten DFB-Pokalrunde aus. Augsburg, Braunschweig und der FSV Frankfurt stehen in der Runde 2. Der Überblick:

SV Wilhelmshaven - FC Augsburg 0:2

Siegreich, aber glanzlos: Beim Pflichtspieldebüt des neuen Trainers Markus Weinzierl hat Bundesligist FC Augsburg im DFB-Pokal ohne größere Probleme die zweite Runde erreicht. Gegen den viertklassigen SV Wilhelmshaven reichte eine durchschnittliche Leistung, um mit 2:0 (1:0) die Oberhand zu behalten. Den Führungstreffer erzielte Torjäger Aristide Bance in der 28. Minute per Kopfball. Knowledge Musona stellte zwölf Minuten vor dem Abpfiff nach Brust-Ablage von Bance mit einem Flachschuss den Endstand her (weitere Infos) "Wir haben das Spiel durchweg kontrolliert, das Ergebnis geht in Ordnung", sagte Weinzierl, "nach dem 1:0 hätte ich mir gewünscht, dass das 2:0 früher fällt. Danach allerdings war das Spiel dann wirklich entschieden."

VfB Lübeck - Eintracht Braunschweig 0:3

Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig hat zum ersten Mal seit sieben Jahren die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Ohne Mühe setzten sich die Spieler von Trainer Torsten Lieberknecht gegen den Regionalligisten VfB Lübeck mit 3:0 (1:0) durch und feierten damit im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg. Die Tore erzielten Kevin Kratz (13./68.) und Mirko Boland (67.) gegen die Lübecker, bei denen Moritz Marheineke in der Schlussphase wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah (70.) (weitere Infos).

SG Sonnenhof Großaspach - FSV Frankfurt 1:2

Der FSV Frankfurt hat nach dem gelungenen Start in die 2. Bundesliga die erste Runde des DFB-Pokals nur mit Mühe überstanden. Beim Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach kam der Tabellenvierte aus dem Unterhaus zu einem hart erkämpften 2:1 (2:1)-Erfolg. Yannick Stark (21.) und Mathew Leckie (22.) hatten das Spiel kurz nach der Führung der Schwaben durch Sebastian Szimayer (16.) mit einem Doppelschlag gedreht (weitere Infos).