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Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs hat sich am Freitagabend (9. Januar) im Trainingslager in Belek viel Zeit genommen und hinsichtlich der Transfer-Aktivitäten, die in diesem Januar noch anstehen könnten, Stellung bezogen.

Bei der Veranstaltung ließ er durchblicken, dass keine weiteren Neuzugänge im Anflug sind, schloss aber nicht aus, dass der Vizemeister bis zum Ende der Wechselperiode noch einen Spieler in einem Ausleihgeschäft abgeben könnte.

"Es gibt eine Menge Anfragen für einige Spieler"

"Es gibt eine Menge Anfragen für einige Spieler, aber im Moment ist es noch nicht so, dass da etwas dabei ist, von dem wir überzeugt sind, dass es das Richtige wäre und dass wir es zu den angebotenen Bedingungen machen wollen", so Allofs.

Bei einer Personalie bezog Werders Geschäftsführer ganz klar Stellung: Boubacar Sanogo. Dass der Afrikaner immer wieder in der Öffentlichkeit als potenzieller Wechselkandidat gehandelt wird, kann Allofs nicht nachvollziehen.

"Wir sind von seinen Fähigkeiten weiterhin voll überzeugt"

In Belek nutzte er die Gelegenheit, um dieses Gerücht aus der Welt zu schaffen. "Da gibt es überhaupt keine Aktivitäten von unserer Seite. Er ist nicht auf dem Markt. Wir sind von seinen Fähigkeiten weiterhin voll überzeugt."

Allofs räumte lediglich ein, dass die Entwicklung des 26-Jährigen im letzten Jahr nicht den Vorstellungen entsprach. "Wir wissen aber auch, dass er das sehr viel besser kann. Einen guten Sanogo können wir bei uns sehr gut gebrauchen. Gerade auch wenn jetzt Claudio Pizarro noch für zwei Spiele fehlt, haben wir absoluten Bedarf. Es gibt keine Initiativen von uns, ihn anzubieten."