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Bremen - Nach der Erstrunden-Niederlage im DFB-Pokal gegen Preußen Münster (2:4 nach Verlängerung) überdenkt Werder Bremens Geschäftsführer eine mögliche Verpflichtung des nigerianischen Stürmers Joseph Akpala vom FC Brügge.

"Er ist ein Kandidat, aber wir sind uns mit Brügge noch nicht einig. Nach dem Pokalaus muss ich mich mit meinen Kollegen der Geschäftsführung, Klaus-Dieter Fischer und Klaus Filbry, hinsetzen und die Situation noch einmal intensiv analysieren und sehen, ob wir das realisieren können", sagte Allofs.

"Nicht dabei, wenn Gelder verteilt werden"



Werder hatte in sein Saisonbudget auch Erfolge im Pokalwettbewerb einbezogen: "Ich bin ganz ehrlich, wir haben schon mit der einen oder anderen Runde auch in finanzieller Hinsicht gerechnet. Ich bin sehr enttäuscht. Hier auszuscheiden heißt, nicht dabei zu sein, wenn die nächste Pokalauslosung übertragen wird, das heißt, nicht dabei zu sein, wenn die nächsten Pokalrunden übertragen werden, das heißt, nicht dabei zu sein, wenn die Gelder verteilt werden. "

Bereits im vergangenen Jahr war Werder Bremen in der ersten Pokalrunde ausgeschieden, damals verloren die Hanseaten mit 1:2 beim 1. FC Heidenheim. "Normalerweise rechnen wir immer mit dem Worst Case, aber in diesem Jahr hatten wir das gedanklich ausgeschlossen. Zwei Mal in Folge in der ersten Runde die Segel zu streichen, das gefällt mir gar nicht", sagte Allofs.