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München - Zum Abschluss ein Erfolgserlebnis feiern - mit diesem Ziel werden auch der 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 am Sonntag (ab 15 Uhr im Live-Ticker / Liga-Radio) ins letzte Spiel der Hinrunde gehen.

Für die Pfälzer wird es vor allem darauf ankommen, ihre Offensivschwäche abzulegen. Zuletzt feierte der FCK dank des Sonntagsschuss von Olcay Sahan zwar einen , das Team von Marco Kurz stellt aber mit nur zwölf Treffern den harmlosesten Angriff der Liga und blieb in dieser Saison auch schon sieben Mal ohne eigenen Treffer. Mit einer achten Partie würden die "Roten Teufel" ihren vereinsinternen Nagativrekord einstellen.

Kurz hat den Plan

Trainer Marco Kurz weiß, wie das verhindert werden soll: "Wir müssen in der Vorwärtsbewegung saubere Bälle spielen, die Räume eng machen, als Mannschaftsverbund nach vorne schieben und vor allem immer hellwach sein." Für die Partie gegen die Niedersachsen stehen dem Cheftrainer wieder alle Spieler zur Verfügung.

Lediglich Jan Simunek und Julian Derstroff sind nach längeren Verletzungen noch nicht einsatzfähig. Auf die genaue Aufstellung wollte sich der Coach noch nicht festlegen, kündigte aber an, voraussichtlich keinen erneuten Wechsel in der Innenverteidigung vorzunehmen.

Mit den Stammkräften Slomkas Wunsch erfüllen

Hannover reist mit gemischten Gefühlen an den Betzenberg. Zwar gewann 96 fünf der letzten Duelle gegen Lautern - im Vorjahr 1:0 beim FCK und 3:0 zuhause, allerdings holten die Niedersachsen auswärts in dieser Runde bisher erst schwache fünf Zähler. Wahrscheinlich hat der 3:1-Sieg - wenn auch in einem Heimspiel - gegen Poltava am Donnerstag den Niedersachsen aber Mut gemacht für den zweiten "Dreier" in einer fremden Arena.

"Wir gehen gestärkt aus der Poltava-Begegnung heraus, Der Akku sollte bei allen Akteuren wieder gefüllt sein", erwartet Mirko Slomka keine Verschleißerscheinungen und forderte: "Wir müssen dringend unsere Auswärtsbilanz aufbessern."

Der 96-Coach warnt aber auch vor den Gastgebern: "Wir haben die letzten Partien von Kaiserslautern gesehen. Sie haben gute Spiele gemacht." Die Startelf seiner "Roten" wird er im Vergleich zum Europa-League-Spiel verändern. Markus Miller, Mario Eggimann, Altin Lala, Artur Sobiech und Didier Ya Konan dürften in Kaiserslautern zunächst wieder auf der Bank sitzen, dafür nehmen Ron-Robert Zieler, Karim Haggui, Manuel Schmiedebach, Mohammed Abdellaoue und Jan Schlaudraff wieder ihre gewohnten Plätze ein. Lediglich auf den Positionen des rechten Verteidigers (Cherundolo oder Chahed) und des linken Mittelfeldmanns (Pander oder Rausch) ist die Besetzung noch offen. Insgesamt also beste Voraussetzungen, um einen großen Weihnachtswunsch Slomkas zu erfüllen: "Ich würde gerne endlich mal das letzte Spiel des Jahres gewinnen!"