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TORE: Mit bislang 462 Toren in der Hinrunde der Saison 08/09 - ein Schnitt von 3,02 Treffern pro Spiel - waren die Profis der Bundesliga treffsicherer als im Vorjahr (431/2,82). Vom Ligarekord aus der Hinrunde 84/85 sind sie allerdings weit entfernt: Damals wurden 569 Treffer registriert, was einer Quote von 3,72 pro Partie entsprach. Am geizigsten waren die Profis in der Hinserie 89/90, als nur 2,66 Tore im Schnitt erzielt wurden. An der Spitze der Torjägerliste steht Vedad Ibisevic vom Herbstmeister Hoffenheim mit 18 Treffern.

PLATZVERWEISE: Deutlich ruppiger als in der Vorsaison ging es auf den Plätzen der Bundesliga zu, wenn man die Zahl der Platzverweise betrachtet. 18 Rote und 17 Gelb-Rote Karten wurden bislang gezeigt. Im Vorjahr ging es mit insgesamt 24 Platzverweisen nach der Hinrunde noch deutlich fairer zu. Seit Ligastart 1963 wurden damit insgesamt 1684 Spieler des Feldes verwiesen (991-mal Rot, 693-mal Gelb-Rot). Die Zahl der Gelben Karten liegt mit 580 knapp über dem Niveau des Vorjahres (556). Die Schalker sind mit fünf Platzverweisen die "bösen Buben" der Liga, gefolgt von Bielefeld und Bochum, die je vier Platzverweise auf ihrem Konto haben. Berlin, Leverkusen, Hamburg, Mönchengladbach und Stuttgart beendeten alle 17 Hinrundenspiele zu elft.

ELFMETER: Relativ treffsicher zeigten sich die Bundesligaprofis vom Elfmeterpunkt. Von den 37 Elfmetern wurde zwei verschossen und fünf gehalten. Das ergibt eine gute Trefferquote von 81,1 Prozent. 2007/08 waren 29 von 32 Strafstößen verwandelt worden. Mit vier verwandelten Strafstößen traf der Wolfsburger Grafite am häufigsten vom Elfmeterpunkt.

ORAKEL: Aufsteiger 1899 Hoffenheim hat sich am Sonntag durch ein 1:1 gegen Schalke 04 zum Herbstmeister in der Fußball-Bundesliga gekürt. Hoffenheim wiederholte damit das Kunststück des 1. FC Kaiserslautern, der 1997/98 als Aufsteiger nach 17 Spieltagen der Hinrunde an der Tabellenspitze der höchsten deutschen Spielklasse stand und am Saisonende sogar deutscher Meister wurde. In 31 von bislang 45 Fällen stimmte das Orakel, wonach das punktbeste Team nach der Hinrunde auch am Ende den Titel errang. Erster Herbstmeister der Bundesligageschichte war im Winter 1963 der 1. FC Köln, der nach 15 Spielen (16er-Liga) 24:6 Punkte auf dem Konto hatte und zum Schluss auch den Titel holte.

TRAINER: Zwei Trainer mussten im Laufe der Vorrunde vorzeitig ihre Koffer packen. Für Jos Luhukay, der nach sieben Spieltagen entlassen wurde, steht nun Hans Meyer bei Borussia Mönchengladbach an der Seitenlinie. Am 14. Spieltag erwischte es Stuttgarts Coach Armin Veh, für den Markus Babbel auf der Bank Platz genommen hat.