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Köln - Beachtliche Topdaten, kuriose Fakten und wissenswerte historische Daten - diese 10 Dinge sollten Sie sich über den 26. Spieltag der Bundesliga merken.

1) 30 Prozent

Der VfB Stuttgart holte gegen Eintracht Frankfurt seinen ersten Dreier in diesem Jahr und schoss dabei mehr Tore (drei) als in allen acht vorangegangenen Heimspielen (zwei). Schon im Hinspiel hatten die Schwaben gegen Frankfurt gleich fünfmal geknipst. Damit hat der VfB acht von 27 Saisontore gegen die Eintracht erzielt, was 30 Prozent entspricht.

2) 18 Jahre war's her

Borussia Mönchengladbach hat beim 2:0-Erfolg in München erstmals seit auf den Tag genau 18 Jahren wieder ein Spiel bei einem Tabellenführer gewonnen. Matchwinner war Raffael, der beide Tore für die Fohlenelf erzielte. Er erzielte damit die letzten vier Auswärtstore der Borussia. Schon am 24. Spieltag in Mainz traf er doppelt.

3) Remiskönige

Das 1:1 zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg bedeutete für Mainz das zwölfte Unentschieden in dieser Saison. Keine andere Mannschaft spielte häufiger Remis, gleichzeitig haben die Rheinhessen damit ihren Vereinsrekord an Unentschieden für eine komplette Saison bereits jetzt eingestellt.

4) Unzufriedener Matchwinner

Karim Bellarabi schoss im Topspiel am Samstagabend zwischen dem FC Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen das entscheidende 1:0 für die Gäste. Er gab die meisten Torschüsse auf dem Platz ab (sechs) und überzeugte durch ein großes Laufpensum. Er fügte S04 damit bereits die neunte Saisonniederlage zu. Im Interview nach dem Spiel war Bellarabi dennoch unzufrieden mit der eigenen Leistung und regte sich auf.

5) Die magische Sieben

Borussia Dortmund feierte beim 3:2-Sieg in Hannover den insgesamt 700. Bundesliga-Sieg in der Clubgeschichte. Erst vier anderen Bundesligisten (FCB, BRE, HSV und VFB) war dies zuvor gelungen (zur Ewigen Tabelle). Damit ist der BVB seit sieben Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Entscheidenden Anteil daran hatte Doppeltorschütze Pierre-Emerick Aubameyang, der nun in der Rückrunde schon sieben Treffer erzielte und damit schon jetzt zweimal mehr als in der Hinrunde knipste. Aber auch Borussias Spieler mit der Nummer Sieben spielte groß auf: Shinji Kagawa traf erstmals seit 1229 Minuten wieder das Tor, bereitete außerdem das 3:1 wunderschön vor.

6) Edeljoker macht die 100 voll

Nils Petersen wurde beim 2:0-Erfolg des SC Freiburg über den FC Ausgburg zum zweiten Mal in dieser Saison von Trainer Christian Streich eingewechselt. Er erzielte dabei sein viertes Tor, kein anderer Bundesliga-Spieler weist in dieser Saison eine solche Joker-Quote auf. Gleichzeitig war Petersens Tor zum 2:0 das insgesamt 100. Auswärtsgegentor des FCA in der Bundesliga.

7) Ginczek der Erlöser

Daniel Ginczek erzielte beim 3:1 über Eintracht Frankfurt seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga und gleichzeitig seine ersten beiden Tore für Stuttgart überhaupt.

8) Baumann macht dicht

Der SC Paderborn ist nach dem 0:0 gegen die TSG Hoffenheim nun in neun der letzten zehn Spiele ohne Torerfolg geblieben und das obwohl die Ostwestfalen in Überzahl spielten und in der zweiten Halbzeit mit 12 Torschüssen drückend überlegen waren. Einzig TSG-Keeper Oliver Baumann stemmte sich auch Seiten der Gäste richtig gegen die drohende Niederlage und parierte gleich sieben Versuche des SCP.

9) Neun Jahre

Der 1. FC Köln ist nach dem 1:1 gegen Werder Bremen seit mittlerweile mehr als neun Jahren zu Hause gegen Werder ungeschlagen. Hauptverantwortlich dafür war Matthias Lehmann, der kurz vor Schluss den entscheidenden Efmeter zum 1:1 in die Maschen haute und dem FC so einen Last-Minute-Zähler bescherte.

10) Hamburger gehen früh Duschen

Cleber Reis sorgte im Spiel des Hamburger SV gegen Hertha BSC am Freitagabend für den dritten Platzverweis des HSV in dieser Saison. Kurios: Alle drei gab es in den letzten vier Spielen. Wie schon Jaroslav Drobny am 25. Spieltag (0:3 in Hoffenheim) und Matthias Ostrzolek am 23. Spieltag (1:2 in Frankfurt) erwies Cleber Reis seinem Team damit einen Bärendienst. In der spieltentscheidenden Szene fehlte er im Zentrum, so dass Sebastian Langkamp in der 84. Minute unbedrängt zum 1:0-Siegtreffer für die Hertha einköpfen konnte.