Zusammenfassung

  • Die letzten 18 Mainzer Strafstöße in der Bundesliga waren allesamt drin, für die letzten beiden war Pablo De Blasis verantwortlich.

  • Mainz gewann erstmals zwei Heimspiele in Folge gegen die Hertha, nachdem es letzte Saison ein 1:0 gegeben hatte.

  • Pablo De Blasis erzielte das 500. Bundesliga-Tor der Mainzer. Mainz verlor keines der neun Bundesliga-Spiele in denen der Argentinier traf (acht Siege, ein Remis).

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Mainz - Der 1. FSV Mainz 05 hat auch dank einer Entscheidung des Videoassistenten einen Befreiungsschlag gelandet. Gegen den Europa-League-Starter Hertha BSC gewannen die Rheinhessen mit 1:0 (0:0), sie verhinderten damit auch den drohenden Absturz auf einen Abstiegsrang.

FANTASY HEROES: Donati (12 Punkte), Brosinski und Bell (je 11 Punkte)

Pablo De Blasis (54.) erzielte das siegbringende 500. Tor der Mainzer Bundesliga-Geschichte per Foulelfmeter - den Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) aber erst nach Rücksprache mit seinem Videoassistenten Benjamin Cortus gab.

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Zuvor hatte Berlins Innenverteidiger Karim Rekik im Strafraum den Mainzer Yoshinori Muto zu Fall gebracht. De Blasis nutzte die Chance, er bescherte seinem Klub den zweiten Saisonsieg. Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic sah kurz vor Schluss wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte (89.). 

In der Luft: Herthas Mathew Leckie artistisch.
In der Luft: Herthas Mathew Leckie artistisch.

In der Anfangsphase, die lange nicht so spektakulär war wie im Duell am Mittwoch, agierten die Gäste aus der Hauptstadt häufig handlungsschneller und waren auch deshalb in vielen Situationen im Vorteil. Zu Torgefahr führte dies allerdings nicht, das Geschehen spielte sich größtenteils zwischen beiden Strafräumen ab.

"Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft heute. Wir brauchten die drei Punkte, egal wie." Alexandru Maxim (Mainz 05)

Und die Qualität der Partie nahm mit zunehmender Spielzeit sogar weiter ab. Die Zweikämpfe wurden zwar weiterhin entschlossen geführt, aber spielerische Höhepunkte ließen beide Teams vermissen. Die Torhüter mussten bis zur Pause nicht einen einzigen Schuss parieren.

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Im zweiten Durchgang war es ein reines Kampfspiel. Pal Dardai (Hertha BSC)

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das, Hertha-Keeper Rune Jarstein fing in der 50. Minute den Kopfball von Fabian Frei mühelos. Beim Strafstoß einige Minuten später hatte der Norweger ebenfalls seine Finger am Ball, dies reichte allerdings nicht aus, um ihn entscheidend abzulenken.

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Als Katalysator für ein besseres Spiel taugte der Treffer allerdings nur bedingt. Etwas forscher traten die Berliner nun zwar auf, der Wille war dem Team von Pal Dardai sicherlich nicht abzusprechen. Die nächste gute Chance bot sich jedoch dem FSV in Person von De Blasis, der aus knapp 20 Metern aber zu ungenau zielte.

SPIELER DES SPIELS - PABLO DE BLASIS

Pablo De Blasis heißt der Jubiläumstorschütze von Mainz 05, er erzielte das 500. Bundesliga-Tor der Vereinsgeschichte. Der Argentinier verwandelte den 18. Mainzer Strafstoß in Folge und behielt seine Tolle Bilanz – er traf in neun Bundesliga-Spielen und es gab acht Siege und ein Remis. De Blasis war an der Hälfte der acht Mainzer Torschüsse beteiligt, gab drei Torschüsse selbst ab – die meisten aller Spieler.

BILDER DES SPIELS

Herthas Ibisevic sah in der Schlussphase die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung.
Herthas Ibisevic sah in der Schlussphase die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung.
Die Mainz schließen die Englische Woche mit einem Heimsieg ab.
Die Mainz schließen die Englische Woche mit einem Heimsieg ab.
De Blasis verwandelte den Strafstoß sicher.
De Blasis verwandelte den Strafstoß sicher.
Die Mainzer Defensive stand sehr gut und ließ wenig Berliner Torchancen zu.
Die Mainzer Defensive stand sehr gut und ließ wenig Berliner Torchancen zu.