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Hamburg - Man merkt ihm an, dass er sich bremsen muss. Zu heiß ist er auf sein Comeback. Auch wenn das noch einige Zeit entfernt ist, konnte Philipp Tschauner am Dienstagmorgen ein weiteres Etappenziel in seiner Reha erreichen.

Bei der Vormittagseinheit stand er auf dem Platz. Zwar richtig mit Handschuhen und Fußballschuhen, aber natürlich nicht im Training mit seinen Kollegen. Physiotherapeut Maik Liesbrock war - wie schon in den vergangenen Wochen - Tschauners Trainingspartner.

"Zum ersten Mal mit Fußbällen"

"Ich habe schon in der Reha, auch zuletzt in München, mit Bällen gearbeitet, aber jetzt zum ersten Mal mit Fußbällen. Es waren ganz einfache Fangmuster, ein wenig nach links, ein wenig nach rechts und auch ein paar hohe Bälle. Allerdings alles ohne Wettkampfcharakter."

Fast genau zwei Monate ist es her, als sich Philipp Tschauner im letzten Spiel vor der Winterpause gegen Eintracht Frankfurt schwer an der Schulter verletzt hatte. Was folgte waren eine Operation und wochenlange Reha.

Kleine Schritte

"Ich habe mich aber schon seit Anfang Januar gut gefühlt und erste Fortschritte gemerkt. Ich bin weit, fühle mich gut und bin mit dem aktuellen Stand sehr zufrieden. Jetzt müssen wir auch in Rücksprache mit dem Arzt sehen, wie ich das Training steigern kann", so Tschauner.

Der vorläufige Plan ist, dass der Schlussmann in einem Zwei-Tage-Rhythmus mit auf den Platz geht und dort mit Maik Liesbrock oder Mathias Hain trainiert. Ansonsten steht zunächst Kraftausdauer für die verletzte Schulter auf dem Programm.