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In Mönchengladbach gab es für Sascha Rösler keine Perspektive mehr. Somit entschied sich der 31-Jährige zu einem Wechsel zum TSV 1860 München.

Im Interview mit tsv1860.de erklärt der Mittelfeldspieler, warum er zu den "Löwen" zurückgekehrt ist und über die Chance, mit den Münchenern in die Bundesliga aufzusteigen.

Frage: Herr Rösler, herzlich willkommen bei Sechzig! Wie ist Ihr erster Eindruck von der Mannschaft?

Sascha Rösler: Sehr gut. Und ich bin sehr froh, dass der Wechsel noch vor dem Trainingslagerstart zustande kam. Das ist optimal für die schnelle Integration. Wobei ich da auch nie Bedenken hatte, schließlich ist hier mit Daniel Bierofka, Benny Lauth, Markus Schroth, Michael Hofmann, Torben Hoffmann und Marco Kurz ja noch ein ganzer Schwung aus meiner ersten Zeit bei 1860, was natürlich sehr hilfreich beim Eingewöhnen ist.

Frage: Sie haben Ihre "erste Zeit" bei 1860 angesprochen, in der Saison 2001/2002. Nach nur vier Monaten ging's bereits weiter nach Oberhausen ...

Rösler: Ich war damals einfach nicht so weit. Ich war schon sehr introvertiert, bin dann viel zu früh wieder weg. Das hängt mir irgendwie immer noch nach, ich hätte mich durchbeißen müssen. Jetzt freue ich mich einfach, dass der Wechsel geklappt hat und ich diesen schlechten Eindruck von damals wieder gut machen kann.

Frage: Sie sind mit drei verschiedenen Clubs im Laufe Ihrer Karriere in die Bundesliga aufgestiegen: mit Ulm, Aachen und Mönchengladbach. Das weckt natürlich Hoffnungen bei den Löwenfans.

Rösler: Mir ist bewusst, dass viel von mir erwartet wird. Ich bin jetzt 31, habe einiges erlebt. In meinem Alter stehe ich auch in der Pflicht, die jungen Spieler zu führen, Verantwortung auf dem Platz zu übernehmen. Wir haben auch eine gute Mischung im Kader, das passt.

Frage: Was sind Ihre Ziele mit den Löwen?

Rösler: Die Mannschaft hat ein gutes Potenzial. Ich bin sicher, dass wir noch einiges reißen können.

Frage: Sie haben in einem Interview gesagt, dass Ihr Ziel mit 1860 der Aufstieg in die Bundesliga ist.

Rösler: Bei dem aktuellen Punkterückstand auf die Aufstiegsplätze wird es diese Saison natürlich sehr schwer, noch oben mitzumischen, aber ich habe ja bis 2010 unterschrieben. Ich will mithelfen, dass 1860 dann den Wiederaufstieg schafft. Deshalb bin ich hierhin gekommen. Aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Rückrunde, in der wir so viele Punkte wie nur möglich holen wollen!