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Köln - Beide Teams sind mit einem 1:0-Sieg in die neue Saison gestartet. Vergleicht man die Vorjahresbilanz, hat RB Leipzig im Flutlichtduell gegen dieSpVgg Greuther Fürth am Montagabend aber die besseren Karten.

Die beiden Zweitligaduelle der letzten Saison waren die ersten Pflichtspielbegegnungen zwischen den Clubs. Beide gewann RB Leipzig - und blieb jeweils ohne Gegentor. Gegen keinen anderen Club schaffte RB letzte Saison zwei Zu-Null-Siege.

Aufstieg im Visier

In der letzten Spielzeit hatten die Sachsen lange den Aufstieg im Visier, mussten sich schlussendlich aber mit Platz 5 zufrieden geben. Die Spielvereinigung hingegen bewegte sich besonders in der Rückrunde gefährlich nah am Abgrund, konnte den Abstieg in den 3. Liga aber noch abwenden. Am Saisonende trennte den Club aber trotz Platz 14 nur ein Punkt vom direkten Abstiegsplatz.

Trotz 1:0-Sieg beim FSV Frankfurt am 1. Spieltag hat Leipzig die eigenen Erwartungen noch nicht ganz erfüllt. "Letztlich war Frankfurt der erwartet schwere Auftakt, vielleicht sogar noch ein bisschen schwerer. Umso wichtiger ist es, dass wir am Ende die drei Punkte mitnehmen konnten", sagte Trainer Ralf Rangnick nach der Partie im Interview mit bundesliga.de. Das Ziel für das erste Heimspiel der Saison steht für den Chefcoach daher fest: "Am Montag wollen wir gegen Greuther Fürth die drei Punkte in Leipzig behalten und ein richtig gutes Spiel machen. Das ist unser primäres Ziel."

Underdog Greuther Fürth

Greuther Fürth kann sich über die drei Punkte vom 1. Spieltag ebenfalls freuen. Im 1:0-Arbeitssieg gegen den Karlsruher SC rettete Marco Stiepermann erst in der 89. Minute den Dreier. "Schlussendlich war es ein glücklicher Sieg", sagte Trainer Stefan Ruthenbeck nach dem Abpfiff bei Sky.

Obwohl RB Leipzig mit einem gut verstärkten Kader in die neue Spielzeit startet und diese Saison wohl nur der Aufstieg zählt, macht Ruthenbeck dennoch Chancen für sein Team aus, auch wenn er es in der Rolle des "Underdogs" sieht: "Leipzig hat sich auch schwer getan gegen Frankfurt. Es gab Phasen, da hätte das Spiel auch kippen können. Das haben wir uns angeschaut." Trotzdem weiß der Trainer: "Je eingespielter Leipzig ist, umso schwieriger wird es."

Kurioser Fakt:

Im dritten Duell beider Teams sitzt auf beiden Seiten jeweils der dritte unterschiedliche Trainer auf der Bank. In der Vorsaison lauteten die Trainerduelle Zorniger - Kramer und Beierlorzer - Büskens, nun treffen Rangnick und Ruthenbeck aufeinander.

Verfolgen Sie die Partie ab 20:00 Uhr im Liveticker!