Köln - Spannende Partien im Tabellenkeller stehen am Samstag in der 2. Bundesliga an: Im Abstiegskrimi zwischen Tabellenschlusslicht Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern können die Badener bereits absteigen, Arminia Bielefeld versucht im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth die Chancen auf den direkten Klassenerhalt zu wahren, während beim 1. FC Nürnberg der VfB Stuttgart wichtige Schritte in Richtung Aufstieg in die Bundesliga gehen möchte. bundesliga.de versorgt Sie mit allen wichtigen Infos zu den Begegnungen.

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1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart

Nach drei Siegen in Folge reist der VfB Stuttgart als bestes Auswärtsteam der Liga mit breiter Brust ins Frankenland. Der Aufstieg ist mit sechs Punkten Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz zum Greifen nah und die Euphorie im Umfeld deutlich spürbar. Eine Stimmung, die sich Trainer Hannes Wolf auch durch einen möglichen Ausfall des Mittelstürmers Daniel Ginczek (Magendarm-Probleme) nicht vermiesen lassen will. "Wir haben eine gute Qualität und Breite in der Truppe. Ich hoffe jedoch, dass Ginczek noch fit wird" sagt Wolf.

Der 1. FC Nürnberg setzt im erst sechsten Zweitligaduell gegen die Schwaben große Hoffnungen auf das Stürmertalent Cedric Teuchert, der in den vergangenen beiden Spielen zwei Mal. Sportlich müssen die Franken in diesem Spiel auf Kempe und Möhwald verzichten, dennoch will der FCN vor heimischer Kulisse den letzten Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. Trainer Michael Köllner: "Wir wollen eine ähnliche Leistung wie gegen Hannover und Berlin zeigen. Aber mit einem Unterschied: dieses Mal sollen auch Punkte dabei rumkommen."

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Karlsruher SC - 1. FC Kaiserslautern

Der Karlsruher SC kann an diesem Spieltag bereits absteigen. Die wenigsten Siege, die meisten Niederlagen und seit sieben Spielen sieglos - kein Wunder, dass selbst große Optimisten bei elf Punkten Rückstand sich längst mit einem Abstieg abgefunden haben. Trainer Marc-Patrick Meister, der das Traineramt nach der Trennung von Mirko Slomka interimsweise übernommen hatte, bleibt auch bei einem Abstieg und geht mit Tatendrang in die Restsaison. "Wir arbeiten mit großem Elan daran, die notwendigen Veränderungen herbeizuführen und der Mannschaft ein neues Gesicht zu geben", sagte der frühere KSC-Jugendtrainer. Ob dieses neue Gesicht bereits im Abstiegskrimi gegen den FCK zu sehen ist, bleibt allerdings abzuwarten.

Der 1. FC Kaiserslautern steckt ebenfalls mitten im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Auf dem 13. Tabellenplatz trennen die Roten Teufel nur zwei Punkte vom Relegationsplatz, so dass trotz der akuten Auswärtsschwäche (nur ein Sieg in 15 Spielen) ein Erfolg in der Fremde nun dringend nötig ist. Den Abstiegskampf angenommen haben die Spieler des Traditionsclubs und konnten in jüngster Vergangenheit gegen Greuther Fürth und 1860 München zwei Heimsiege feiern. "Wir müssen nun nach Karlsruhe fahren und diese Siege veredeln", gibt sich FCK-Verteidiger Tim Heubach kämpferisch.

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DSC Arminia Bielefeld - SpVgg Greuther Fürth

Der Trainerwechsel in Ostwestfalen hat Früchte getragen: Unter dem Luxemburger Jeff Saibene ist in den vergangenen Wochen ein Aufwärtstrend erkennbar. Als Tabellenvorletzter ist die Lage dennoch weiterhin kritisch und es muss dringend gepunktet werden, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. "Die Spielvereinigung hat eine hohe Qualität und ein gutes Umschaltverhalten", zollt Saibene vor dem Spiel Respekt.

Torjäger und Ex-Kapitän Fabian Klos, der vor fast genau einem Jahr einen Dreierpack gegen Greuther Fürth schnürte, wird allerdings beim Anpfiff voraussichtlich erneut auf der Bank Platz nehmen. Saibene: "Fabian ist eine Waffe, wenn er später ins Spiel hineinkommt. Mir hat es gefallen, wie er sich auf dem Platz verhalten hat, als er eingewechselt wurde". Neben der noch unklaren Torhüterbesetzung zwischen Davari und Hesl, ist auch der Einsatz von Mittelfeldspieler Reinhold Yabo noch offen.

Greuther Fürth rangiert vier Spieltage vor Saisonende auf Tabellenplatz sechs und ist einer der wenigen Clubs, die ohne Druck unbeschwert aufspielen können. Motivationsprobleme? Keine Chance! Trainer Janos Radoki unterstreicht die Bedeutung der letzten Saisonspiele und äußert sich begeistert über die kommenden Gegner. "Wir haben noch richtig geile Spiele zum Abschluss der Saison. Wer sich da nicht motivieren kann, hat ein anderes Problem." Die Franken müssen gegen Bielefeld weiterhin auf Freis, van den Bergh und Sama verzichten, wollen jedoch an ihrer dürftigen Auswärtsbilanz mit nur einem Sieg in den letzten acht Spielen feilen und die Punkte nach Fürth mitnehmen.

Philipp Grabowski

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