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Köln - Saisonendspurt in der 2. Bundesliga! Noch sieben Spieltage gilt es zu absolvieren - und noch ist nichts entschieden.Am Samstagmittag kämpfen vier Teams um wichtige Punkte (ab 12:45 Uhr im Liveticker).

Der FSV Frankfurt lädt sich die SpVgg Greuther Fürth ein und der TSV 1860 München ist zu Gast bei Eintracht Braunschweig. bundesliga.de blickt auf die anstehenden Samstagsspiele.

FSV Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth

Im sicheren Tabellenmittelfeld befindet sich der FSV Frankfurt. Mit 34 Punkten sind die Abstiegsplätze erst einmal in die Ferne gerückt. Völlig außerhalb der Reichweite liegen dafür aber auch die Aufstiegsränge. Das Spiel gegen Greuther Fürth findet Trainer Benno Möhlmann machbar: "Wir haben grundsätzlich im April eine Situation, mit dem Heimspiel gegen Fürth und mit den weiteren Aufgaben gegen Aue und Aalen, die erst mal komfortabel erscheint. In diesen Spielen können wir Punkte holen, die wir auch brauchen, um die Liga zu halten."

In völliger Sicherheit will er sich aber noch nicht wähnen: "Oder wir müssen die Alternative nehmen und die bedeutet, dass wir im Mai dann wieder diese Nervenbelastung, die der Abstiegskampf zum Ende der Saison einfach mit sich bringt, spüren müssen."

Für die Gäste aus Fürth ist die Situation mit 29 Punkten durchaus noch prekär. Zudem muss Trainer Mike Büskens in Frankfurt auf die gesperrten Mittelfeldspieler Stephan Fürstner und Marco Caligiuri verzichten - für den Trainer kein Problem, sondern "eine Chance für den Nächsten". Dass es für die Spielvereinigung um den Klassenerhalt geht, ist Büskens klar: "Man muss wissen worauf es ankommt. Jeder hat einen Teil Verantwortung für diese Situation zu übernehmen. Wir haben eine große Verantwortung gegenüber dem Verein und der Stadt! Das bedeutet für jeden Einzelnen Grenzen zu verschieben, mental, aber auch fußballerisch."

Eine Lösung hat der Coach schon parat, defensiv soll seine Mannschaft dicht halten: "Es geht darum, dass die Gefahr weg ist von der eigenen Bude." Den FSV sieht Büskens als "eine wirklich kompakte Mannschaft", die "hinten Risiko vermeidet". Nach vorne tun "sie sich leichter, wenn man ihnen Räume gibt".

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Eintracht Braunschweig - TSV 1860 München

Die Eintracht aus Braunschweig befindet sich weiter im Aufwärtstrend, blieb am letzten Spieltag zum dritten Mal in Folge ungeschlagen und holte aus diesen drei Partien sieben Zähler. Ob es für den Club aber für den Relegationsplatz oder gar einen Aufstiegsplatz reichen wird? Schwierig. In den Freitagabendspielen holten die direkten Konkurrenten bereits jeweils drei Punkte (Karlsruher SC und FC Ingolstadt 04) sowie der SV Darmstadt 98 einen Punkt in Nürnberg. Ein Sieg sollte also her.

Torsten Lieberknecht erwartet im "Löwen-Duell" ein "leidenschaftliches Geduldsspiel" - und Münchner, die "aus einer kompakten Defensive heraus ihr Heil im Konterspiel suchen werden." Mit Ruhe und Geduld soll die Eintracht dagegen anspielen: "Das wird ganz wichtig sein. In Fürth hat sich die Mannschaft auf diese Art und Weise das entscheidende Tor erspielt." Verzichten muss Lieberknecht auf den gelbgesperrten Norman Theuerkauf, "der in Fürth ein sehr gutes Spiel gemacht" hat.

Die Sechzger hingegen bewegen sich gefährlich nah am Abgrund, spielen mit 26 Punkten aus 27 Partien die mit Abstand schlechteste Zweitligasaison ihrer Vereinshistorie. Auch am letzten Spieltag gegen Erzgebirge Aue setzten sich die Münchner Löwen nicht durch. Auf einen Sieg in Braunschweig hofft Trainer Torsten Fröhling dennoch. "Die Eintracht hat bei sieben Punkten Rückstand noch eine Minimalchance auf den Relegationsplatz. Deshalb werden sie die Partie nicht locker angehen, sondern alles versuchen, uns zu schlagen. Wir müssen dagegenhalten und versuchen, spielerische Akzente zu setzen."

Die Reise nach Braunschweig wird das Team ohne die verletzten Rubin Okotie, Fejsal Mulic, Moritz Volz, Daylon Claasen und Edu Bedia antreten müssen. Martin Angha fällt ebenfalls aus - er unterstützt am Sonntag die Löwen-U21.

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