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Köln - Dafür sind Spiele am Freitag gemacht: Vorlegen und die Konkurrenz unter Druck setzen! Während der Karlsruher SC im Aufstiegsrennen vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz klettern will, kann sich der FC St. Pauli aus der Abstiegszone verabschieden. bundesliga.de gibt einen Überblick über die Freitagsspiele am 29. Spieltag (ab 18:15 im Liveticker).

FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg

Die Ausgangslage für den FC St. Pauli ist denkbar einfach: Nürnberg im Heimspiel besiegen, die Konkurrenz im Abstiegskampf unter Druck setzen und - mindestens vorübergehend - die letzten drei Plätze der Tabelle verlassen. Mit dem "Club" erwartet das Team von Ewald Lienen allerdings eine Mannschaft, die im Niemandsland des Klassements weitestgehend befreit aufspielen kann und gewillt ist, die turbulente Saison mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen zu beenden. "Wir werden alles unternehmen, um das Spiel zu gewinnen", kündigte Coach Rene Weiler an.

Dass die Partie, die es immerhin schon zehn Mal in der Bundesliga gab, nun in der 2. Bundesliga stattfindet, ist für die Hamburger zumindest statistisch ein Vorteil. Während die Gesamtbilanz in der Bundesliga nämlich negativ ist (zwei Siege, zwei Remis, sechs Niederlagen), sieht es in der 2. Bundesliga bei 13 Begegnungen ganz anders aus (fünf Siege, fünf Remis, drei Niederlagen). Am Millerntor hat der 1. FC Nürnberg überdies noch nie gewonnen.

Top-Fakten zum Spiel

SV Sandhausen - Karlsruher SC

Mit einem Sieg im Auswärtsspiel beim SV Sandhausen will der Karlsruher SC einen erfolgreichen Endspurt im Aufstiegsrennen starten. In der Hinrunde endete das Derby zwar ohne Sieger (1:1), doch der KSC holte insgesamt aus den letzten sechs Partien 14 von 18 möglichen Zählern. Dieses Mal soll es für das Team von Markus Kauczinski allerdings ein Dreier sein, um vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz zu klettern. Die vielleicht entscheidende Frage wird sein, welche Mannschaft das größere Selbstvertrauen mitbringt. "Der KSC ist dick im Geschäft. Und dementsprechend werden sie auch mit breiter Brust hier auflaufen", glaubt SVS-Coach Alois Schwartz, der jedoch auch betont: "Der Karlsruher SC trifft auf eine Mannschaft, die ebenso eine breite Brust besitzt."

Top-Fakten zum Spiel

FC Ingolstadt - Fortuna Düsseldorf

Wenn das kein Alleinstellungsmerkmal ist, das Mut macht: Fortuna Düsseldorf ist aktuell die einzige Mannschaft in der 2. Bundesliga, die in dieser Saison gegen Tabellenführer FC Ingolstadt noch kein Gegentor kassiert hat (Hinspiel 0:0)! Und ganz nebenbei ist die Fortuna seit nunmehr sechs Spielen gegen den FCI ungeschlagen (drei Siege, drei Remis). Nachdem die Rheinländer für die neue Saison Frank Kramer als Chefcoach präsentiert haben, startet Interimstrainer Taskin Aksoy in seine letzten sechs Spiele als Hauptverantwortlicher - und zwar mit einem klaren Ziel: "Ich genieße jedes Spiel, weil mir dieser Job unheimlich viel Spaß macht. Aus den letzten sechs Spielen möchten wir das Maximum herausholen."

Top-Fakten zum Spiel