ANZEIGE

Neustart geglückt. Auf diese einfache Formel lässt sich die Vorrunde des FSV Mainz 05 in der 2. Bundesliga bringen.

Nach dem unglücklichen Saisonfinale im vergangenen Sommer und dem emotionalen Abschied von Trainer Jürgen Klopp haben die 05er eine überzeugende Halbserie hingelegt. Der Verein bewies dabei ein gutes Händchen in Sachen Transfers - bei den Spielern wie beim Trainer. Jörn Andersen hat, allen anfänglichen Befürchtungen zum Trotz, sensationell in Mainz eingeschlagen. Im Interview blickt der Coach auf seine erste Halbserie in Mainz zurück.

Frage: Mainz 05 ist trotz der Niederlage bei Rot-Weiß Oberhausen zum Abschluss Herbstmeister. Wie fällt Ihre Bilanz der Hinrunde aus?

Jörn Andersen: Wir sind ganz zufrieden mit dieser Hinrunde. An der Tabellenspitze der 2. Bundesliga geht es sehr eng zu, wir sind mit dabei. Die Mannschaft hat überwiegend gute Leistungen abgeliefert. Allerdings ist uns auch bewusst, dass wir völlig unnötig einige Punkte liegen gelassen haben, da haben wir noch einiges an Potenzial um uns zu verbessern.

Frage: Welche Bedeutung hat der Tabellenplatz zum Abschluss der Hinrunde für Sie?

Andersen: Es ist natürlich schön, in der Winterpause auf die Tabelle zu schauen und man steht ganz oben, aber eigentlich ist der Tabellenplatz egal. Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten auf die Konkurrenten ein kleines Punktepolster gesammelt, denn unser Auftaktprogramm in der Rückrunde ist schwer.

Frage: Wie erklären Sie sich die Unterschiede in der Heim- und der Auswärtsbilanz? Warum tut sich die Mannschaft in Auswärtsspielen leichter?

Andersen: Unsere Gegner bei Auswärtsspielen spielen nicht so defensiv wie bei unseren Heimspielen, sie investieren mehr für das eigene Spiel und geben uns dadurch Räume, die unsere Mannschaft sehr gut nutzen kann. Das hat der Mannschaft einfach besser gelegen. Aber ich erkenne trotzdem kein grundlegendes Problem in den Heimspielen. Bis auf das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt haben wir in allen Heimspielen dominiert und uns deutlich mehr Torchancen herausgearbeitet, diese aber nicht genutzt. An der Konsequenz vor dem gegnerischen Tor wollen wir in der Winterpause arbeiten.

Das vollständige Interview lesen Sie auf der Webseite des FSV Mainz 05.