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München - Der SC Freiburg hat nach seinem Traumstart in die Zweitliga-Saison nachgelegt und am Samstag die Tabellenspitze verteidigt. Der Bundesliga-Absteiger gewann am zweiten Spieltag beim TSV 1860 München mit 1:0 (0:0).

Dabei ließ Freiburg jedoch vieles vermissen, was ihn beim 6:3 gegen den 1. FC Nürnberg zum Auftakt ausgezeichnet hatte. Nils Petersen (75., Foulelfmeter) entschied das ausgeglichene Spiel mit seinem vierten Saisontor.

"Das ist ein Ergebnissport. Die anderen feiern, wir sind im Endeffekt die Traurigen. Aber wir können auf die Leistung aufbauen. Wenn wir so auftreten wie heute, dann holen wir unsere Punkte", sagte 1860-Trainer Torsten Fröhling. Torschütze Petersen empfand den Sieg als etwas glücklich: "Mir tun die Löwen ein bisschen leid, sie spielen einen guten Fußball."

Grifo trifft die Querlatte

Im Vergleich zum 0:1 beim 1. FC Heidenheim in der Vorwoche war die Leistung der Löwen besser, die Abwehr kompakter. 1860 verteidigte konzentriert, ist aber nach zwei Spieltagen ohne Punkt und Tor. Zunächst hatten die Löwen noch Glück, dass Vincenzo Grifo mit einem Schuss aus 15 Metern nur die Querlatte traf. Vor dem Elfmeter riss Stephan Hain im Strafraum seinen Gegenspieler Mike Frantz um - Petersen verwandelte sicher.

Freiburg hatte vor 23.800 Zuschauern zwar wesentlich mehr Ballbesitz, brachte seine Offensivkräfte allerdings selten in eine gute Position. Das galt lange auch für Petersen, den Dreifach-Torschützen des ersten Spieltags.

SID

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