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Köln - Die SpVgg Greuther Fürth kassierte in der 2. Bundesliga gegen keinen anderen Verein so viele Niederlagen wie gegen den Karlsruher SC (elf). Auch Gegentore gab es gegen die Badener so viele wie gegen kein anderes Team (38). Gelingt dennoch ein guter Start in die neue Saison? Die Fakten zum Spiel.

  • In der vergangenen Saison gewann der KSC beide Spiele gegen Fürth (3:0 auswärts, 2:1 zu Hause).

  • Fürths Sebastian Freis ist gebürtiger Karlsruher, spielte von 1999 bis 2009 zehn Jahre beim KSC (65 Bundesliga-Spiele, 17 Tore; 78 Zweitligaspiele, 22 Tore).

  • Genau wie Freis gehörte auch Michael Mutzel der Mannschaft des KSC an, die 2007 in die Bundesliga aufstieg. Insgesamt bestritt der heutige Direktor Profifußball der SpVgg in sieben Jahren beim KSC (2004 bis 2011) 54 Bundesliga-Spiele (kein Tor) und 80 Zweitligaspiele (vier Tore).

  • Jürgen Gjasula schnürte am 5. April 2015 bei Aalens 2:2 gegen den KSC den einzigen Doppelpack seiner Zweitliga-Karriere.

Fürth im Saison-Check: Begeisterung entfachen

Die letzte Saison wäre für die SpVgg um ein Haar im Desaster geendet. Nur knapp entging das Kleeblatt dem Abstieg in die 3. Liga. Nun soll das Auftreten der Mannschaft verändert und verlorene Sympathie der Fans zurückgewonnen werden. Der neue Trainer Stefan Ruthenbeck setzt dabei auf eine offensive Spielweise.

Karlsruhe im Saison-Check: Zielstrebigkeit erhöhen

Der KSC will das Trauma des denkbar knapp verpassten Aufstiegs überwinden und wieder eine gute Rolle spielen. Neuzugang Erwin Hoffer soll die nötigen Tore beisteuern. "Wir wollen so weit wie möglich vorne mitspielen und die Leistung des Vorjahres bestätigen", erklärt Hoffer im Interview mit bundesliga.de die Zielsetzung für die kommende Spielzeit.