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Fürth - "Wir wollten vor dem Start noch einmal einen solch starken Gegner, der uns unsere Fehler aufzeigt. Wir haben das eine oder andere Gegentor schlecht verteidigt, aber die Mannschaft hat dennoch weiter versucht, zu kombinieren. So hatten wir auch eine Reihe von guten Aktionen", resümierte Trainer Stefan Ruthenbeck.

Die SpVgg. Greuther Fürth begann temperamentvoll und hatte gleich nach einer Minute die erste Ecke. Kurz darauf war Gießelmann auf links durch, seine Flanke wurde abgeblockt. Zulj setzte sich dann nach acht Minuten durch, sein Schlenzer wurde Beute von Torwart Veiga. Schließlich wurde Hofmann, der im Mittelfeld den Ball erobert hatte, am Strafraum im letzten Moment am Schuss gehindert. Hatte das Kleeblatt die ersten 15 Minuten beherrscht, so achten sich die Spanier nun ihrerseits auf, Akzente zu setzen. Vor allem der tolle Techniker Valenzuela schaltete nun eine Gang hoch. Sein Weitschuss in der 16. Minute ging drüber. Auf der anderen Seite war es wieder Zulj, der mit einem 22-Meter-Knaller Veiga zu einer Parade zwang. Eine tolle Kombination der Gäste in der 17. Minute führte zum 0:1. Quintas schob nach Direktspiel über vier Stationen unhaltbar für Mielitz ein. Nun zogen die Spanier im Mittelfeld ein Kurzpass-Spiel auf. Valenzuela war es dann, der nach schönem, kurzen Zuspiel in die Tiefe ins lange Eck zum 0:2 einschoss. In der Endphase der ersten Hälfte kam die SpVgg wieder auf. Gießelmanns scharfe Flanke konnte Tripic in guter Position nicht kontrollieren, dann war es Röcker, der eine Ecke über die Latte köpfte. Schlusspunkt der ersten Hälfte war ein Freistoß von Gießelmann, den dieser flach zu Stiepermann legte. Dessen Gewaltschuss wurde aber von Valenzuela zur Ecke abgefälscht.

Nach dem Wechsel kam Vigo mit elf Wechslern auf den Platz, das Kleeblatt hatte fünf Neue gebracht. Die erste Möglichkeit hatte der Gast, Moulofekos scharfe Hereingabe klärte Gießelmann im letzten Moment. Kurios das 0:3: Caligiuri spielte den Ball nach hinten, Flekken wollte ihn annehmen, er rutschte ihm aber durch und ging ins eigene Tor. In der 57. Minute war es dann Stiepermann, der aus 18 Metern abzog, der eingewechselte Conde hielt sicher. Weniger gut sah der Keeper aus, als Weilandt in der 58. Minute fast von der Torauslinie abzog und Conde den Ball ins eigene Netz patschte. Vigo stellte aber den alten Abstand her. Fernandez kam am Strafraum zum Schuss, er traf ins lange Eck zum 1:4. Escudero war es dann, der aus kurzer Distanz zum 1:5 erfolgreich war. Kurz darauf schoss Wass einen direkten Freistoß an die Latte, Trinks fand bei der selben Übung auf der anderen Seite seinen Meister in Conde. Nach der Trinkpause mitte der zweiten Hälfte verlief die Begegnung nach weiteren Wechseln ausgeglichen, Berisha hatte einen Drehschuss aus 18 Metern, den Conde aber entschärfen konnte. Erneut Conde war gefordert, als Lam auf rechts durchlief und Kumbela die Flanke aus kurzer Entfernung aufs Tor brachte. Der Tormann wehrte ab und war auch bei Kumbelas Nachschuss zur Stelle (85.). Es war die letzte Chance des Spiels.