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Der 1. FC Kaiserslautern kann im Heimspiel gegen den TSV 1860 München (ab 20:00 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio!) einen großen Schritt in Richtung Bundesliga machen. Die "Löwen" wollen ihren Lauf mit dem vierten Sieg in Folge fortsetzen und eine Minimalchance auf den Aufstieg wahren.

Die "Roten Teufel" sind vor der Begegnung gegen 1860 gewarnt. Die "Löwen" haben in der Rückrunde mit bereits 19 Punkten ebenso viele Zähler eingefahren, wie der Tabellenführer aus der Pfalz. Diese Zahlen hat auch der Ex-"Löwe" Marco Kurz im Kopf.

"In meiner Karriere habe ich so etwas noch nicht erlebt"

"Die Sechziger haben eine klasse Bilanz in der Rückrunde. Es ist eine sehr aggressive, laufstarke und kämpferische Mannschaft, die zudem gefestigt wirkt", weiß der FCK-Coach um die Stärken der Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt. Allerdings hat Kurz auch schon ein Erfolgsrezept parat. "Eine gute Defensivleistung ist im Spiel sehr wichtig. Auch die Stürmer müssen nach hinten arbeiten, das haben wir in den letzten Wochen gut gemacht, man sieht, dass das Kollektiv funktioniert", lobt der Cheftrainer seine Jungs.

Auch die Tatsache, dass am Montagabend zum 28. Mal dieselbe Abwehrformation auflaufen wird, sieht man auf dem Betzenberg äußerst positiv. "In meiner Karriere habe ich so etwas noch nicht erlebt. Es ist sehr positiv, wenn man so gut eingespielt ist", ist Kurz sehr glücklich über die von Verletzungen verschonte Hintermannschaft, die zugleich die Stärkste der Liga ist. Aber auch in den anderen Mannschaftsteilen gibt es nichts zu beklagen. Lediglich Manuel Hornig, der aber nicht zum Stammpersonal gehört, muss aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel pausieren.

"Gegen den Ex-Verein ist es immer etwas Besonderes"

1860 München hat in den letzten Wochen endlich wieder so richtig in die Erfolgsspur gefunden. Nach einem Auf und Ab haben sich die "Löwen" stabilisiert und in den letzten drei Spielen neun Punkte eingefahren. Die Chancen auf einen Aufstieg sind allerdings verschwindend gering. Lediglich große Optimisten machen sich noch Hoffnungen auf eine Aufholjagd. Mit einem Sieg beim FCK wären es noch neun Punkte Rückstand auf die Augsburger auf Rang 3. München spielt an den letzten Spieltagen allerdings noch gegen die direkten Konkurrenten aus Bielefeld, Düsseldorf und Augsburg.

Einer, der sich besonders auf den Vergleich auf dem Betzenberg freut, ist Mathieu Beda. Zweieinhalb Jahre stand er bei den "Roten Teufeln" unter Vertrag. "Das ist immer ein spezielles Spiel für mich", sagt der Franzose. "Der FCK war mein erster Verein in Deutschland, dort habe ich Bundesliga gespielt, war zwei Jahre Kapitän. Gegen einen Ex-Verein zu spielen, ist immer etwas Besonderes."

Lienen mit Respekt zum FCK

Die "Löwen" begeben sich mit einem guten Gefühl auf die Reise nach Kaisereslautern. Bei den letzten sechs Auftritten beim FCK verloren sie nur ein Mal und entführten sogar im Schnitt jedes zweite Mal alle drei Punkte.

Münchens Cheftrainer Ewald Lienen zeigt vor der Begegnung großen Respekt: "Wenn jemand so souverän an der Tabellenspitze steht, hat er auch Qualitäten." Verzichten muss Lienen auf die gesperrten Radhouène Felhi (5. Gelbe) und Charilaos Pappas (Rot). Daniel Bierofka und Florin Lovin befinden sich noch im Aufbautraining.

Fakten zur Partie und mögliche Aufstellungen finden Sie