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Hamburg - Dem abstiegsbedrohten FC St. Pauli ist der Befreiungsschlag gelungen. Die Elf von Trainer Ewald Lienen gewann gegen den 1. FC Nürnberg dank eines späten Treffers von Lasse Sobiech (90.) 1:0 (0:0) und schaffte zumindest vorerst den Sprung von den Abstiegsplätzen. Der zweite Heimsieg in Folge war äußerst glücklich, was Lienen und der Mehrzahl der 23.584 Fans am Millerntor allerdings herzlich egal gewesen sein wird.

"Wir haben uns dieses Glück verdient, wir hatten fünf, sechs, sieben Spiele, in denen wir klar besser waren und nicht gewonnen haben", sagte Lienen: "Heute war es umgekehrt, das hat sich die Mannschaft erarbeitet."

Vor Sobiechs Treffer vergab Nürnberg die besten Chancen des Spiels: Peniel Mlapa und Alessandro Schöpf kurz vor und nach der Pause scheiterten. Mlapa (44.) schoss Pauli-Keeper Robin Himmelmann an, Schöpf (46.) traf nur den Außenpfosten. Für den Club setzte sich damit die Tendenz der vergangenen Wochen fort, trotz zahlreicher Möglichkeiten blieben die Franken auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg.

Hausherren zunächst mit wenigen Chancen

Die Gastgeber taten sich lange schwer, am ausverkauften Millerntor Chancen herauszuspielen. Lienen reagierte und brachte Stürmer Lennart Thy für Linksverteidiger Sebastian Schachten - der Erfolg blieb jedoch überschaubar, bis zum erlösenden Treffer von Sobiech. Die Hamburger haben nun als 15. zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den derzeit 1860 München belegt.

 

SID

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