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München - Ein Last-Minute-Treffer hat dem TSV 1860 München im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Sieg beschert. Joker Stephan Hain erzielte beim 2:1 gegen den VfL Bochum in der Nachspielzeit (90.+2) das entscheidende Tor für die Platzherren nach zuvor drei Spielen ohne Erfolgserlebnis.

Durch den dritten Heimsieg der Saison verschafften sich die Mannschaft von Coach Torsten Fröhling ein kleines Polster zur Abstiegszone. Marius Wolf (56.) hatte mit seinem zweiten Saisontreffer (56.) die Gästeführung durch Michael Gregoritsch (16.) ausgeglichen.

Löwen nach dem Seitenwechsel wie umgewandelt

Vor 16.000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena traten die Probleme der schwächsten Heimmannschaft des Unterhauses bei Auftritten auf eigenem Platz im ersten Durchgang einmal mehr deutlich zutage. Die Gastgeber agierten viel zu zaghaft und wirkten geradezu mutlos. Bochum hatte gegen die passiven Platzherren keinerlei Mühe, die Begegnung zu kontrollieren. Nach der verdienten Führung hatte das Team von VfL-Trainer Gertjan Verbeek sogar Chancen auf einen zweiten Treffer, ließ seine Gelegenheiten allerdings ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel allerdings spielte München wie umgewandelt. Die Gastgeber entwickelten enormen Druck und erhielten durch Wolfs Ausgleich auch den verdienten Lohn. Im weiteren Verlauf des immer rassigeren Spiels erspielten sich die nun erkennbar engagierter auftretenden Sechziger auch ein Chancenplus, konnten ihre Möglichkeiten jedoch erst durch Hain zum Erfolg verwerten.

SID

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