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Cottbus - Nach dem 6:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue und der 0:4-Pleite beim FC Augsburg musste sich Cottbus zum Abschluss des 16. Spieltages mit einem müden 0:0 gegen Union Berlin begnügen. Während Energie mit 28 Punkte als Sechster etwas den Kontakt zur Spitzengruppe verloren hat, schwebt Union (16 Zähler) als 14. weiter in Abstiegsgefahr.

"Union hat uns mit Doppel-Libero und Manndeckung eine Aufgabe gestellt. Das habe ich so noch nie erlebt. Die Chancen, die wir hatten, hätten wir wegmachen müssen, das waren Hundertprozentige. Speziell der Kopfball von Petersen", sagte Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Die Gäste erwischten im Stadion der Freundschaft den besseren Start. Energie-Schlussmann Thorsten Kirschbaum musste in den ersten 180 Sekunden die Schüsse von Bernd Rauw und Christian Stuff spektakulär entschärfen.

Cottbus brauchte gut eine Viertelstunde, um erstmalig gefährlich vor dem Berliner Gehäuse aufzutauchen. Torjäger Nils Petersen scheiterte allerdings mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz an Unions Schlussmann Jan Glinker (13.). Ein Freistoß von Emil Jula verfehlte das Gäste-Tor nur knapp (21.). Anschließend verflachte die Begegnung zusehends, beide Teams ließen eine klare Linie vermissen.

Für den ersten Aufreger nach der Halbzeitpause sorgte wieder Union Berlin. Die Cottbuser Hintermannschaft vertändelte den Ball, doch Dominic Peitz schoss aus zwölf Metern weit am Tor vorbei (53. ). Auf der Gegenseite war es erneut Petersen, der an Glinker scheiterte (65.). Zudem setzte der eingewechselte Jiayi Shao einen Freistoß an die Querlatte (83.).