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Mit einem Sieg gegen Hansa Rostock ist der FC St. Pauli am 28. Spieltag wieder am FC Augsburg vorbei auf einen direkten Aufstiegsplatz gesprungen. Doch das 2:0 gegen die Ostseestädter war ein hartes Stück Arbeit.

Nach zwischenzeitlich drei Niederlagen in Folge peilen die "Kiezkicker" mittlerweile wieder fest den Aufstieg an. Dafür "müssen wir bis zum Ende konzentriert weiterarbeiten", sagt Charles Takyi im bundesliga.de-Interview.

Der Spielmacher analysiert zudem die Partie gegen Hansa und wagt eine Prognose im Kampf um den Aufstieg.

bundesliga.de: Der Sieg gegen Hansa Rostock war für St. Pauli sehr wichtig. Waren Sie überrascht, dass es so ein hartes Stück Arbeit geworden ist?

Charles Takyi: Uns war von Anfang an klar, dass wir über den Kampf ins Spiel finden müssen. Das ist uns dann auch gelungen. Wir haben beim 1:0 ein bisschen Glück gehabt. Aber wenn man erfolgreich sein will, dann braucht man Stürmer wie Ebbe (Marius Ebbers, Anm. d. Red.). Der hat einfach den richtigen Riecher und ist eiskalt vorm Tor.

bundesliga.de: Hat der FC St. Pauli die Mini-Krise mit den drei Niederlagen vor wenigen Wochen nun endgültig überwunden?

Takyi: Das auf jeden Fall. Wir sind wieder auf dem richtigen Weg und wollen unsere Siegesserie auch in Düsseldorf fortsetzen. In unserer Mannschaft steckt großes Potenzial. Das vermittelt uns der Trainer immer wieder. Nur müssen wir dieses Potenzial auch konstant über einen längeren Zeitraum abrufen.

bundesliga.de: Sie standen in den vergangenen Wochen in der Kritik, haben zuletzt aber wieder mit guten Leistungen überzeugt. Sind Sie wieder ganz der "Alte"?

Takyi: Der Druck war natürlich groß. Aber ich habe immer an mich geglaubt und weiter an mir gearbeitet. Da muss man auch mal geduldig sein. Ich glaube, dass ich mit meinen Leistungen wieder zufrieden sein kann.

bundesliga.de: Klappt es für den FC St. Pauli mit dem Aufstieg?

Takyi: Wir müssen bis zum Ende konzentriert weiterarbeiten. Wir werden alles dafür geben, das Beste aus uns herauszuholen. Die ersten drei Plätze sind wichtig und noch zu vergeben. Und ich bin davon überzeugt, dass wir am Ende auf einem dieser drei Plätze landen.

Das Gespräch führte Michael Reis